Die Hecke: Natürlicher Zaun und Sichtschutz

Eine Hecke im Garten ist nicht nur Lebensraum für viele Tiere, sondern zudem Sichtschutz und Zaun in einem. Damit das prächtige Grün über viele Jahre erfreut, muss es regelmäßig zurückgeschnitten werden.

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Eine Hecke ist ein dekorativer Zaun oder Sichtschutz. Bei der Vielfalt an blühenden oder immergrünen Hecken findet sich etwas für jeden Garten. Foto: Stefan Bohres/ Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen Foto: Stefan Bohres/ Landwirtschaftskammer No

Eine Gartenhecke kann das Grundstück begrenzen und vor unerwünschten Blicken sowie Wind und Lärm schützen. Bis zum Herbst ist eine optimale Zeit, um eine Hecke zu pflanzen. Denn jetzt kann sie noch genügend wurzeln, um den Winter gut zu überstehen.

Die Wahl der richtigen Pflanze

Ist die Entscheidung für eine Hecke gefallen, müssen sich Hausherrn die Frage stellen, welche Pflanze es werden soll. Das bestimmen neben der Bodenqualität die Wünsche des Gartenbesitzers. Neben Höhe und Dichte ist auch die Pflegeintensität entscheidend. Weniger aufwendig als die konventionelle grüne Mauer sind gemischte Wildhecken aus heimischen Sträuchern, die keinen regelmäßigen Schnitt benötigen. Wer seinen Garten selbst im Winter vor fremden Blicken schützen möchte, wird in immergrünen Nadelgehölzen, wie Wacholder oder Thuja, eine passende Heckenpflanze finden. Allerdings sind Laubgehölze ökologisch wertvoller und müssen im Winter nicht gegossen werden. Auch die Kosten sind entscheidend: Während günstige Setzlinge lange zum Wachsen brauchen, sind hohe Hecken teilweise sehr teuer. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Kindersicherheit: Sträucher mit giftigen Beeren, beispielsweise Liguster oder Eibe, sollten nie in einem Garten gepflanzt werden, in dem auch Kinder spielen. Wer eine hohe Hecke haben möchte, sollte sich besser nicht für Buchsbäume entscheiden. Sie wachsen sehr langsam und eignen sich so beispielsweise eher für Beeteinfassungen. Generell gilt: Bevor gepflanzt wird, lohnt sich ein Blick in das Nachbarschaftsrecht des jeweiligen Bundeslands. Ist die Hecke zu hoch, hat der Nachbar ein Beseitigungsrecht.

Pflege der Hecke: Rückschnitt und Bodenqualität

Während Nadelgehölze nur einmal im Sommer zurückgeschnitten werden müssen, benötigen Laubgehölze noch einen zweiten Schnitt im Winter. Da im Frühling und Sommer in der Hecke Vögel brüten können, erlauben die Landesnaturschutzgesetze in der Zeit von März bis September nur leichte Formschnitte. Nichtsdestotrotz sollten Gartenbesitzer, bevor sie die Schere ansetzen, immer nachsehen, dass beim Schnitt keine Nester beschädigt werden. Damit die Sonne auch bis zu den unteren Zweigen gelangt, sollte die Hecke im unteren Bereich breiter ausfallen und nach oben hin spitz zugehen. Eine weitere Voraussetzung für den guten Wuchs der Hecke ist die Bodenqualität. Sie kann mit Kompost verbessert werden. Verkahlt die Hecke von innen, ist das ein Kennzeichen für einen zu engen Pflanzabstand.


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