Terrassenfliesen: Materialien für alle Ansprüche

Eine Terrasse ersetzt im Sommer das Wohnzimmer. Für ein gemütliches Ambiente sorgen nicht nur schicke Gartenmöbel und Pflanzen, sondern auch schöne Terrassenfliesen. Diese sollten jedoch nicht nur optisch etwas hermachen, sondern auch aus einem Material bestehen, das den wechselnden Witterungsbedingungen standhält.

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Die ersten Sonnenstrahlen beim Frühstück auf der Terrasse zu genießen, gehört zweifellos zu den Vorzügen des Sommers. Sind die Terrassenplatten jedoch brüchig oder muss man erst Moos entfernen, ist die Entspannung schnell dahin. Mit dem geeigneten Fliesenmaterial lässt sich die Wohlfühlatmosphäre langfristig erhalten.

Naturstein, Keramik, Beton oder Holzgemisch – Für jedes Haus die passenden Terrassenfliesen

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Fliesenmaterialien und ihre Besonderheiten

Terrassenplatten sind das ganze Jahr über Sonne, Regen, Temperaturschwankungen und Frost ausgesetzt. Um diesen Strapazen standzuhalten, müssen die Fliesen eine Vielzahl an Eigenschaften mit sich bringen: Sie sollten frostsicher, strapazierfähig, pflegeleicht, tritt- und abriebfest sein. Doch nur wenige Materialien vereinen alle Vorzüge.

Terrassenfliesen aus Naturstein

Naturstein, wie Marmor, Kalkstein, Granit, Quarzit und Sandstein hat eine aufgeraute Oberfläche. Diese unebene Struktur minimiert bei Nässe die Rutschgefahr. Je nach Härtegrad sind Bodenbeläge aus Naturstein strapazierfähig, witterungsbeständig und abriebfest. Natursteinbeläge sind die teuerste Variante unter den Terrassenfliesen – aber auch die langlebigste.

Terrassenbelag aus Beton

Sehr viel günstiger in der Anschaffung sind Betonsteine. Auch sie sind trittsicher, frostfest, pflegeleicht und sehr langlebig, nutzen sich allerdings ohne entsprechende Versiegelung mit der Zeit ab, verschmutzen und vermoosen schnell. Die Palette an verschiedener Formen und Farben ist recht groß: Klassisch grau und langweilig sind nur noch die Betonplatten des günstigen Preissegments.

Terrassenboden aus Holz-Kunststoff-Gemisch (WPC)

Terrassenfliesen, die sich aus einem Anteil Holz und einem Anteil Kunststoff zusammensetzen, nennt man „Wood-Plastic-Composite“, kurz WPC. WPC-Platten sind verschleißfreier und robuster als reine Holzfliesen, aber auch teurer in der Anschaffung. Die Holz-Optik verleiht dem Terrassenboden ein warmes, natürliches Aussehen. Der Plastikanteil verhindert, dass zu viel Wasser in das Material eindringt, die Oberfläche splittert oder sich verzieht. Gleichzeitig wirkt es rutschhemmend.

Bodenbelag aus Holz

Für den Außenbereich geeignet sind harte und witterungsbeständige Hölzer wie Douglasie oder Bankirai. Allerdings sind Fliesen oder Dielen aus Holz sehr pflegeaufwendig: Alle drei Jahre müssen sie mit einer wetterfesten Lasur bestrichen werden, um sie gegen Fäulnis durch Feuchtigkeit oder Pilze und gegen das Ausbleichen durch UV-Strahlen zu schützen.

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