Baukosten: Welche Kosten beim Bau anfallen
Wer ein Haus baut, muss neben den reinen Baukosten noch eine Vielzahl weiterer Kosten beim Hausbau einplanen.
von Frank KemterWer ein Haus baut, tätigt meist die größte Investition in seinem Leben. Die Kosten beim Hausbau betreffen allerdings nicht alleine das Gebäude selbst. Es sind viele weitere Kostenpositionen vom Bauherrn zu schultern.
Bei den Kosten für einen Hausbau sind auch die Investitionen fürs Grundstück, die Erschließung und die Hausanschlüsse, die Außenanlagen und die Baunebenkosten zu beachten.
Wer ein Grundstück erwirbt, zahlt eine Grunderwerbsteuer an den Fiskus. Diese beträgt je nach Bundesland zwischen 3,5 und fünf Prozent des Kaufpreises. Wird dann ein Architektenhaus auf diesem Grundstück gebaut, wird keine weitere Grunderwerbsteuer mehr fällig. Anders sieht es aus, wenn das Grundstück von einem Bauträger erworben wird, der darauf ein Haus errichten soll. Dann wird die Grunderwerbsteuer über den kompletten Kaufpreis fällig.
Wird eine Immobilie von einem Makler vermittelt, fällt meist eine Maklerprovision an. Sie beträgt oft zwischen 3,57 und 7,14 Prozent des Kaufpreises inklusive Mehrwertsteuer. Nach Abschluss des Kaufvertrags kommen zudem Notar- und Gerichtskosten hinzu - meist rund 1,5 Prozent des Kaufpreises. Auch die Erschließung des Grundstücks und der Anschluss von Gas, Wasser und Strom können zusätzlich hohe Summen in Anspruch nehmen. Nicht zu unterschätzen sind auch die Kosten, die für Außenanlagen einzuplanen sind. Die Kosten beim Hausbau sind deshalb in aller Regel viel Höher als nur der Preis für das Haus an sich.
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