Baukosten: Welche Kosten beim Bau anfallen
Ich befasse mich mit dem Gedanken mir ein Eigenheim zu schaffen, im schlichten Baustil, das heißt vier Wände u hoch, gerade Zimmer normales Satteldach ohne architektonischen schnick - schnack. Die Bauweise sollte massiv sein, obwohl ich mit der Fertigbauweise noch nicht ganz durch bin. Beim Hausbau könnte ich sicherlich 40 % Eigenleistung erbringen, habe sehr gute Möglicheiten, bin handwerklich nicht ungeschickt u nebenbei auch Gas u Wasserinstallateur bzw Heizungsbauer, in dem Beruf aber nicht mehr tätig.
Über die Kosten vom Hausbau ließt man viel im Internet, aber so ganz konkret leider nichts. Besonders die Fertighersteller machen auf den ersten Blick Hammerangebote, aber bei gezielter Nachfrage stellte sich raus, dass selbst bei einem schlüsselfertigen Angebot etlliche Kosten fehlen, was ich persönlich unseriös finde.
Wer kann mir sagen, vielleicht auch aus eigener Erfahrung welche Kosten auf mich zu kommen?
Wichtig ist es für mich, die Monatliche Rate sehr gering zu halten. Durch erhebliche Eigenleistung, einfacher Bauweise u einen soliden Stock Eigenkapital 60000 Euro hoffe ich das es möglich sein wird. Bin beruflich abgesichert, im öffentlichen Dienst tätig, Nettoeinkommem 1800 mit weitere Steigerung bis auf ca 2000 + 13. Monatsgehalt + Urlaubsgeld. Meine Frau ist ebenfalss im festen Angestelltenverhältnis u volllzeit als Sekretärin tätig. Ihr gehalt sollte bei der Baufinanzirung aber außen vor bleiben, fallen ja so auch noch genug Nebenkosten an, die dann von ihr übernommen würden.
Was meint ihr?
Ich glaube die Frage ist nur schwer zu beantworten da, wie du ja schon geschreiben hast, man die Leistungen nur schwer "aufeinander legen kann". Auf jeden Fall scheinst du ja ein "Ausbauhaus Kandidat" zu sein, aufgrund der handwerklichen Fähigkeiten. Ich denke mal da hilft nur Infos anfordenr, Vergleichen usw.
Vergiss aber bei der Kalkulation der monatlichen KOsten nicht das Grundstück.
Hallo Ulrich,
40 % Eigenleistung klingt für mich sehr sportlich. Bin mir echt nicht sicher, ob das realistisch ist - handwerkliches Geschick hin oder her. Wie willst Du denn neben Deinem Vollzeitjob noch dermaßen viele Stunden auf dem Bau verbringen?
eine Antwort auf deine Frage kann ich nicht geben, aber ich kann dir sagen, wie es bei uns ist.
Wir bauen gerade ein 130qm Fertighaus ohne Keller, schlicht und ohne Extras für 120.000 Euro plus Garage 8000 Euro, Baunebenkosten ohne Grundstück ca 40.000Euro,
Die Kosten für ein Fertighaus varieren ganz bestimmt, da oft unterschiedliche Leistungen darin enthalten sind. Dazu kommen die Anschuß/Erschließungskosten von der Straße für TV/Telefon/Wasser/Abwaser/Strom + evtl. Absenkungs des Bordsteins für die Einfahrt. Dann sind da noch die Baugenehmigung, die Abnahmegebühren vom Bauamt und Tüv/Heizung, mal abgesehen von den Finanzierungskosten.
Dann kommt es darauf an, wo Sie in Deutschland bauen, denn regional gibt es sehr unterschiedliche Baupreise in den Gewerken und bei den Grundstücken. Dazu kommt es sehr darauf an, wo das Grundstück liegt. In den Bergen am steilen Hang ist die Bebauung sicherlich teuer. Ebenso in engen viel befahrenen Straßen ist das Bauen evtl. teuer, da Kosten für Genehmigungen für die Nutzung der Straßen/Absperrung/Baumateriallagerung anfallen können oder nur mit einem Autokran Material auf das Grundstück/Haus transportiert werden kann. Auf dem flachen Land fehlen evtl. nötige Erschließungen, es kann sich z.B. ein Anbieter von Telefon weigern, dort eine Leitung zu legen, weil sie zu weit von anderen Häusern entfernt sind.
Haben Sie überhaupt schon beim Bauamt geklärt, ob dort ein solch schlichtes Haus in den Bebauungsplan paßt?
In den Kosten eines Fertighausanbieters ist meist auch nicht die Anlage des Grundstücks (Garten, Zufahrt, Einzäunung, Erschließung) enthalten, dies variert jedoch und macht Angebote kaum vergleichbar.
Fragen Sie doch einfach einen örtlichen Architekten, was er für einen Kostenvoranschlag/Entwurf eines solchen Hauses mit allen Kosten nehmen würde. Dann haben Sie für Ihr Grundstück konkrete Zahlen und besprechen dies bis bitte vorher mit dieser Darstellung, damit er weiß, dass er nichts vergessen darf. Viel Erfolg
Hallo Ulrich,
herzlichen Glückwunsch. Ein Eigenheim ist die beste Möglichkeit für das Alter vorzusorgen. Da kann keine Rentenpolitik dran rütteln. Also wir haben ohne Keller in konventioneller Bauweise 114.000€ für das Haus bezahlt. Wohnfläche ca. 100qm. Also etwa 1100 bis 1200 € pro qm. Vorsicht nur bei alzu verlockenden Angeboten. Da muss man den Vertrag richtig durchleuchten. Am besten von einem Fachanwalt. Und vor allen Dingen Referenzen einholen von der Firma. Mit den Leuten sprechen die mit der Firma gebaut haben. Wenn es geht würde ich auf den Keller verizichten. Spart etwa 25000€. Viele gut Tipps hält der Baububi bereit. ###LINK0###
Viel Erfolg
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