Baukosten: Welche Kosten beim Bau anfallen
Wir möchten nächstes Jahr bauen und fragen uns momentan, welche Bauart die Beste und Günstigste ist. In Fachzeitschriften werden die Vorteile der einzelnen Arten beschrieben, von Nachteilen ist aber kaum die Rede, und einen Preisvergleich zwischen verschiedenen Arten (massiv aus Ziegel, Ytong oder anderen Steinarten, Holzständer oder Holzbohlen) haben wir jedoch noch nirgends gefunden. Was ist bei gleicher Größe und gleichen Dämmwerten am Günstigsten bzw. Teuersten und mit welchen Nachteilen muss man bei den einzelnen Hausarten rechnen? Wie kann man diese Nachteile in den Griff bekommen (z. B. Schalldämmung bei Holzhäusern)?
Also nach dem, was ich so in letzter Zeit geplant habe, sind die Holzständer am Besten weg gekommen. (alle KfW 55)
Hier kann sich auch der Bauherr durch Eigenleistung sehr individuell einbringen. Selbst einen Rohbau können zwei Mann locker in zwei Wochen erstellen und haben dann schon ein Dach über dem Kopf. D.h. diese Häuser sind auch relativ schnell beziehbar und sparen dadurch noch Nebenkosten.
Ja,
die Holzständerbauweise bringt bei schmalem Wandaufbau gute Dämmwerte, da der Wandaufbau fast nur aus Dämm-Material besteht. Holzstützen werden bei der sogenannten Holzrahmenbauweise als Tragkonstruktion alle 62,5cm aufgestellt, dazwischen befindet sich Dämmaterial. Eine schwingende Fassade auf Lattung (z.B. Stülpschalung) und eine innseitige Vorwand zur Leitungsführung erhöhen den Schallschutz, aber auch die Kosten.
Hier helfen nur Angebots Vergleiche.
Massiv gebaut mit dem Stein Porenbeton + Aussendämmung (Der Name ist Irreführend, er hat nichts mit Beton zu tun) oder dem Ziegelstein Poroton (ohne Aussendämmung möglich) ist eine mögliche Alternative. Da auch der Grundriss ausschlaggebend ist für die Baukosten (Statik, etc.) kann die jedoch Kostenfrage nicht nur auf den Steinart reduziert werden.
Wir haben ein kfw40 Haus in Holzständerbauweise erbaut, das wird inzwischen von jedem Hersteller angeboten. Die Schalldämmung ist ebenfalls excellent und jeder Hersteller gibt Werte heraus, mit denen man Vergleiche anstellen kann. Wir jedenfalls sind sehr zufrieden.
Probier es einfach mal aus, und Du wirst sehen, dass die Schalldämmung bei Holzhäusern kein Problem ist. Durch Probewohnen wirst Du feststellen, dass der Schall durch die Außenwand viel geringer ist, als durch die Fenster.
Lediglich von Zimmer zu Zimmer ist der Schall manchmal lästig, aber auch da sind die Löcher in den Wänden, nämlich die Türen(!), die Schwachstelle.
Trau Dich also ruhig, ein Holzhaus zu bauen. Das wunderbare Wohnklima, die besondere Atmosphäre und die Möglichkeit beim Bauen mit anzupacken, wird Dich begeistern.
Sprich doch einfach mal glückliche Holzhauskunden an. In unserem Gästebuch findest Du jede Menge Kunden, mit denen Du Kontakt aufnehmen kannst.
Dein Fjorborg-Team - ###LINK0###
© Immowelt AG 2012 ® www.bauen.de Wissen rund ums Bauen!