Baukosten: Welche Kosten beim Bau anfallen

Hausbau: Nicht an der falschen Stelle sparen

Billig bauen zahlt sich nicht unbedingt aus: Wer an der falschen Stelle spart, zahlt später oft die Zeche in Form eines überhöhten Energieverbrauchs oder kostspieliger Baumängel.

von Frank Kemter
Hausbau, Neubau, Bauausführung
Eine hochwertige Bauausführung erspart spätere Folgeschäden oder einen unnötig hohen Energieverbrauch. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

(bauen.de) - Wer beim Hausbau an der falschen Stelle spart, zahlt oftmals später die Zeche in Form deutlich überhöhter Heizkosten oder der teuren Beseitigung von Baumängeln. Dies berichtet der Bauherren-Schutzbund (BSB). Laut einer Studie entfallen demnach neu Prozent der Baumängel auf die Wärmedämmung und weitere zehn Prozent auf die Luftdichtigkeit der Gebäudehülle. Besonders fehleranfällig seien dabei die Gewerke Fenster, Türen und Dach.

Mängel bei der Planung und Ausführung

Solche Baumängel können ihre Ursache sowohl in der Planung als auch in der Ausführung haben. Häufig verursachen sie auch überhöhte Heizkosten, schlimmstenfalls erweist sich die eingebaute Heizungsanlage als unterdimensioniert. Zudem steigt an Wärmebrücken und undichten Stellen sowie bei feucht eingebauten Dämmmaterialien auch die Schimmelgefahr, was hohe Sanierungskosten zur Folge haben kann.

Bei Handwerkern auf Qualifikation achten

Der BSB rät deshalb, bei der Auswahl der Handwerker besonders sorgfältig vorzugehen und auf deren Qualifikation zu achten. Empfehlenswert sei außerdem eine begleitende Qualitätskontrolle von unabhängiger Seite, um Mängel rechtzeitig zu erkennen und zu beseitigen.

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von B. Manschke | am 18-08-2011 | 1 Antwort
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