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Bebauungsplan

Im Bebauungsplan wird rechtsverbindlich festgelegt, wie betreffende Flächen einer Gemeinde bebaut werden dürfen, beziehungsweise welche Nutzung zulässig ist.

20.11.2010


Ein Bebauungsplan wird von den Gemeinden in der Regel aus dem Flächennutzungsplan, in dem grob die Art der Bodennutzung dargestellt wird, entwickelt. Der Bebauungsplan enthält hingegen detaillierte Regelungen: Etwa die Art und das Ausmaß der zulässigen Bebauung auf bestimmten Grundstücken (etwa die Anzahl der Stockwerke), Höchst- und Mindestmaße für Grundstücke, aber zum Beispiel auch Flächen für Geh- und Fahrradwege.

Im Bebauungsplan können auch Flächen ausgewiesen werden, auf denen ganz oder teilweise geförderte Sozialwohnungen errichtet werden müssen, aber auch solche, die nicht bebaut werden dürfen. Flächen für Kleingärten, Sport-, Spiel-, Zelt- und Badeplätze sowie Friedhöfe können ebenfalls ausgewiesen werden.

Bebauungspläne werden von Gemeinden beschlossen und von einer höheren Verwaltungsbehörde genehmigt. Sie müssen zudem begründet werden. Den Plan samt Begründung muss die Gemeinde zu jedermanns Einsicht bereithalten. Gesetzliche Grundlagen sind unter anderem § 8 bis §10 des Baugesetzbuchs.


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