Grundstück - suchen, kaufen und bebauen
In manchen Neubaugebieten gibt es Grundstücke in Erbpacht. So können sich auch junge Familien ein eigenes Haus leisten.
von Frank Kemter(bauen.de) - Grundstücke sind in Deutschland relativ teuer. In manchen Ballungsräumen kann ein Fleckchen Erde sogar mehr kosten, als das Haus, das darauf gebaut wird. Das stellt viele Bauherren vor ein Problem: Die Immobilie selbst ließe sich zwar finanzieren, doch mit Grundstück wird's einfach zu teuer. In diesem Fall sollten Häuslebauer über ein Grundstück in Erbpacht nachdenken. Vorteil: Die monatliche Belastung wird so geringer. Der Erbpachtnehmer wird allerdings nie Eigentümer des Baugrundstücks.
Der Bauherr pachtet von einem Erbpachtgeber - beispielsweise Gemeinden, Stiftungen, die Kirche oder auch Privatpersonen - ein Grundstück, meist für 99 Jahre. Dafür zahlt er einen Erbpachtzins. Dieser ist meist günstiger als ein Darlehen, das beim Kauf des Grundstücks hätte aufgenommen werden müssen. In der Regel beläuft sich der Erbpachtzins auf vier bis sechs Prozent des Grundstückswertes im Jahr. Für kinderreiche Familien gibt es bisweilen Rabatte - etwa von kirchlichen Erbpachtgebern.
Lesen Sie hier ausführliche Informationen zum Thema Erbbaurecht - Grundstück auf Zeit.
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