Haus planen - Gute Planung beim Haus bauen

Tipps: So bleibt der Keller trocken

Ein Keller ermöglicht zusätzliche Wohn- und Nutzfläche auf geringem Grund. Allerdings kriegt solch ein Untergeschoss schnell nasse Füße. Tipps, wie Feuchtigkeit und Kälte draußen bleiben.

von Michael Gneuss
Keller, Keller trocken
Gut abgedichtet und gedämmt: Ist der Keller trocken, wird er auch wirklich zum Kinderparadies. Foto: BetonBil

Damit der Keller als großzügiges Kinderzimmer oder zusätzlicher Arbeitsraum Freude macht, ist vor allem auf zwei Dinge zu achten: die Abdichtung gegen Feuchtigkeit von außen sowie der Wärme- und Tauwasserschutz. Denn nur wenn hier keine Fehler begangen werden, bleibt der Keller dauerhaft trocken.

Dank angepasster Abdichtung bleibt der Keller trocken

Abdichtungssysteme müssen an die Bedingungen des Bodens angepasst werden, will man im Keller nicht mit nassen Füßen oder einem muffigen Geruch leben. Es empfiehlt sich, vorab ein Baugrundgutachten anfertigen zu lassen, in dem die Art der Abdichtung des Hauses empfohlen wird. So erfährt man, ob eine "Abdichtung des Kellers gegen nichtdrückendes Wasser" reicht, wie es Hausbau- und Fertighausfirmen meist in ihren Baubeschreibungen vorsehen oder ob mit Mehrkosten zu rechnen ist.

Wichtig: Gute Wärmedämmung

Andere Gründe für einen modrigen Keller können aber auch zu seltenes Lüften oder eine unzureichende Wärmedämmung sein. Befinden sich dort Wohnräume, gelten die gesetzlichen Wärmeschutzanforderungen. Eine gute Dämmung verhindert das Schwitzen von Wänden und Decken - und damit auch Schimmel. Wie dick die Dämmung sein muss, ergibt sich aus dem gesetzlich vorgeschriebenen Nachweis des Jahresprimärenergiebedarfs. Daneben sind für einen Ausbau weitere baurechtliche Auflagen wie ausreichender Lichteinfall und die Mindestraumhöhe von 2,30 Metern einzuhalten.

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