Ausbauhaus bauen - Hersteller und Preise

Ausbauhaus - Innenausbau in Eigenregie

Wer Geld beim Hausbau sparen will, übernimmt viele Aufgaben selbst. Beim Ausbauhaus muss der künftige Besitzer kräftig mit anpacken. Doch Vorsicht: Nur wer handwerklich geschickt ist, kann entscheidend sparen.

von Steffen Malyszczyk

Ausbauhaus: selber anpacken und Geld sparen

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Ausbauhaus, Terrasse Wintergarten
Foto: FingerHaus  
Ausbauhaus, Stadtvilla, mediterranes Haus
Foto: www.waldberg-haus.de  
Ausbauhaus, Wintergarten
Foto: FingerHaus  
Ausbauhaus, Satteldach
Foto: Haas Fertigbau  
Ausbauhaus, Solaranlage
Foto: www.waldberg-haus.de  
Ausbauhaus, Mehrgenerationenhaus
Foto: Rensch-Haus  
Schwedenhaus, Holzhaus, Ausbauhaus
Foto: Bohus  
Ausbauhaus, Holzfassade
Foto: Haas Fertigbau  
Ausbauhaus, Doppelhaus
Foto: Rensch-Haus  
Garage, Ausbauhaus
Foto: Fingerhut Haus  
Ausbauhaus, mediterran, Balkon
Foto: www.waldberg-haus.de  
Ausbauhaus, Tonnengaube
Foto: Rensch Haus  
Halbtonnendach, Dachform, Ausbauhaus
Foto: Haas Fertigbau  
Ausbauhaus, Landhaus
Foto: www.waldberg-haus.de  
Bungalow, Glasfront, Ausbauhaus
Foto: Fingerhut Haus  
Ausbauhaus, Terrasse, Turmerker
Foto: Haas Fertigbau  
Ausbauhaus, Wintergarten
Foto: Rensch-Haus  
Balkon, Ausbauhaus
Foto: Fingerhut Haus  
Bungalow, Terrasse
Foto: allkauf  
Dachgaube, Satteldach
Foto: Fingerhut Haus  
Durch den Innenausbau in Eigenleistung können Häuslebauer viel Geld sparen. Auch ein Wintergarten kann von Hausbesitzern in Eigenregie realisiert werden.
Häuslebauer müssen bei einem Ausbauhaus einiges an handwerklichem Geschick mitbringen. Doch die Mühe lohnt sich: Der Traum von einer mediterranen Stadtvilla wird damit auch für Bauherren mit schmalem Geldbeutel erschwinglich.
Durch den hohen Kniestock gibt es im Obergeschoss viel Platz. So können auch unter der Dachschräge hohe Möbel untergebracht werden.
Bodentiefe Fenster sorgen in diesem modernen Ausbauhaus für die junge Generation auf allen Ebenen für Licht. Der versetzte Anbau kann als abgeschlossene Einheit genutzt werden und beispielsweise als Gästetrakt oder Homeoffice dienen.
Modern und umweltbewusst: Mit einer Solaranlage auf dem Dach lässt sich Energie gewinnen, um beispielsweise Warmwasser zu erzeugen oder um einen Pool zu beheizen.
Ein Ausbauhaus für die ganze Familie: In einem Mehrgenerationenhaus ist genug Platz für zwei Wohnungen. Durch ein separates Treppenhaus sind beide Etagen jeweils eine abgeschlossene Wohneinheit.
Ausbauhaus im skandinavischen Stil: Moderne Holzbauten stehen massiv gebauten Häusern in nichts nach. Um die leuchtenden Farben der Fassade zu erhalten, empfiehlt sich je nach Farbqualität nach einigen Jahren ein neuer Anstrich.
Die weiße Holzverschalung im Obergeschoss hebt sich von der Putzfassade ab und bildet eine harmonische Ergänzung zu Fenstern und Holzbalkonen.
Ein Doppelhaus bietet Platz für zwei Familien. Bei teurem Baugrund lassen sich Grundstücke durch die doppelte Wohnfläche gut ausnutzen und Kosten sparen, da beispielsweise Erschließungskosten von beiden Hausbesitzern getragen werden.
Bei kleinen Grundstücken empfiehlt es sich, einen Teil des Kellers als Garage auszubauen. Dadurch müssen Hausbesitzer keine Abstriche bei der Nutzfläche ihres Gartens machen.
Ausbauhaus im mediterranen Stil: Durch typische Stilelemente wie Sprossenfenster mit Klappläden, ein Dach mit geringem Gefälle und warme Farbtöne wirkt ein Haus im südländischen Baustil authentisch.
Ein Segmentbogen-Erker mit Loggia und die rote Fassadenfabe verleihen diesem Hausentwurf ein modernes Aussehen.
Zu den modernsten Dachformen gehört das Halbtonnendach. Hier wird meistens Metall anstelle von Dachziegeln verwendet. Die versetzten Halbtonnendächer dieses Ausbauhauses schützen Fassade und Balkon vor Regen.
Klassischer Landhausstil modern interpretiert: Das vorkragende Dach dieses Ausbauhauses schützt den darunterliegenden Balkon und beschattet die Hausfront. Bodentiefe Fenster sorgen für Helligkeit im Wohnbereich.
Großflächige Glasfronten bis unter den Giebel lassen die Räume des Bungalows höher wirken und schaffen eine helle und offene Atmosphäre. Zudem kann so der Blick in den Garten ungehindert genossen werden.
Zu Hause im Märchenschloss: Die beiden Turmerker mit den Sprossenfenstern geben dem Haus einen feudalen Charakter. Vom Garten aus ist die Terrasse im Obergeschoss über eine geschwungene Freitreppe zugänglich.
Ein tief heruntergezogenes Dach gibt dem Haus eine asymmetrische Silhouette und sorgt für zusätzlichen Platz für einen geräumigen Wintergarten.
Der Balkon in L-Form bietet viel Platz, um sonnige Stunden im Freien zu genießen. Die schmalen Säulen und die Metallgeländer lassen den Balkon trotz seiner Größe leicht und luftig erscheinen.
Die breiten Terrassentüren sorgen für viel Licht im Wohnraum. Durch den verwinkelten Grundriss des Bungalows ist die Terrasse zudem windgeschützt.
Die Gaube dieses Ausbauhauses schafft zusätzlichen Platz und lässt viel Helligkeit in die Räume. Auch im Treppenhaus spenden zwei schmale Fenster auf der gesamten Höhe Licht.
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Eine treffendere Bezeichnung für das Ausbauhaus ist Mitbauhaus - denn der Bauherr muss kräftig Hand anlegen, um das von der Hausbaufirma nur teilweise fertig gestellte Eigenheim zu vollenden. Doch das ist bisweilen leichter gesagt als getan. Die erste Frage beim Bau eines Eigenheimes heißt in der Regel "Was können wir uns finanziell leisten?". Beim Ausbauhaus lautet gleich die nächste Frage "Was trauen wir uns handwerklich zu?". Für den Mitbürger mit den sprichwörtlichen zwei linken Händen gilt wohl eher: Finger weg vom Ausbauhaus.

Klare Leistungsabgrenzung ist unumgänglich

Doch was genau ist ein Ausbauhaus? - Das ist leider nirgendwo definiert. Die Ausbaustufen unterscheiden sich bei den jeweiligen Herstellern und es gilt, die Bau- und Leistungsbeschreibung genau zu studieren. Anders ausgedrückt: Noch wichtiger als die dort aufgeführten Positionen erscheinen beim Ausbauhaus die nicht aufgeführten Leistungen.

Landläufig ist mit einem Ausbauhaus ein geschlossener Rohbau gemeint - sprich: ein regendichtes und wärmegedämmtes Haus. Von außen sieht es fertig aus, innen ist jedoch noch der gesamte Ausbau zu bewerkstelligen. Beim Mitbau- oder Ausbauhaus ist also mindestens das Dach fertig eingedeckt, die Außenwände sind wärmegedämmt und verputzt. Üblicherweise sind Fenster inklusive Rollläden und Türen eingebaut, Leerrohre für die elektrischen Leitungen installiert sowie Gas-, Wasser- und Stromleitungen bis an die Übergabestellen im Hausanschlussraum herangeführt.

Geld sparen mit Muskelhypothek

Wer sich für ein Ausbauhaus entscheidet, lässt sich meist von seinen handwerklichen Fertigkeiten und vom Preisvorteil leiten. Diesen erzielt man durch einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Eigenleistungen, auch Muskelhypothek genannt. So kann man die bei der Bank geliehene Summe und damit die in Abteilung III des Grundbuches als Belastung einzutragende Hypothek (heute meist eine Grundschuld) verringern. Unterm Strich können damit einige Zehntausend Euro eingespart werden. Aber: Auch einem hartgesottenen Heimwerker kann eine Arbeit über den Kopf wachsen oder die Zeit davon laufen.

Unterstützung durch den Hersteller

Es ist für jeden (H)Ausbau-Enthusiasten hilfreich, wenn er den einen oder anderen Handwerker oder Fachmann zu seinem Freundeskreis zählen kann. Darüber hinaus geben die meisten Hersteller von Ausbauhäusern weiterführende Unterstützung: Sie stellen beispielsweise einen Bauleiter oder zumindest Bauberater, verfügen über eine Hotline oder bieten komplette Pakete für den weiteren Ausbau an. Diese enthalten das gesamte Material samt Anleitung, um das Haus planvoll zu vollenden. Die Bauherren können sich damit nicht verkalkulieren, denn es wird nur die Menge geliefert, die tatsächlich benötigt wird. Bei Reklamationen ist es zudem vorteilhaft, nur einen Ansprechpartner zu haben.
Gewährleitungsansprüche?

Die Gewährleistungsansprüche scheinen beim Ausbauhaus zunächst klar getrennt zu sein - der Bauherr haftet für seine Eigenleistungen selbst, die Hausbaufirma nur für ihre Leistungen aus dem Werkvertrag. Dennoch könnte der Hersteller versucht sein, eventuelle Mängel allzu schnell auf unsachgemäßes Werkeln des Bauherren zurückzuführen.

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von Pierre&Claudi | am 16-06-2010 | 2 Antworten
von Armin | am 10-11-2009 | 3 Antworten
von Spatenstich55 | am 05-10-2009 | 1 Antwort
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