Bausatzhaus bauen - Preise und Hersteller

Das Bausatzhaus - mit Muskelkraft zum Eigenheim

Wer sich Zeit nimmt und körperliche Arbeit nicht scheut, kann sich mit dem Bausatzhaus den Traum vom eigenen Heim erfüllen - und dabei viel Geld sparen: Denn Rohbau und Innenausbau werden vom Bauherrn selbst ausgeführt.

von Michaela Hummel

Bausatzhaus: weniger Kosten durch Eigenleistung

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Bauherren, Bausatzhaus
Foto: www.fjorborg-haus.de  
Hausbau, Eigenleistung
Foto: www.bausatzhaus-mv.de  
Rohbau, Innenausbau
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Bausatzhaus, Bauherren, Eigenleistung
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Bausatz, Blockhaus
Foto: epr/Rems- Murr-Holzhaus  
Ausbauhäusern, Bausatzhäuser
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Bauherrn
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Bauherr, Traumhaus, Eigenleistung
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Bausatzhäuser, Bauherr, Eigenleistung
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Holz, Wärmeleitfähigkeit, Wärmespeicherkapazität
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Bausatzhaus, Eigenleistung, Bauherr, Hausbau
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Bausatzhaus, Eigenleistung
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Rohbau, Innenausbau
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Rohbau, Bausatz
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Bausatzhaus, Bauherr, Hausbau
Foto: www.prohaus.de  
Je nach Anbieter können die Bauherren zwischen verschiedenen Beispielen ihr zukünftiges Bausatzhaus wählen und bei der Planung eigene Wünsche mit einbringen.
Ein Hausbau mit Eigenleistung ist eine preiswerte Möglichkeit, um den Traum eines Eigenheims zu verwirklichen.
Der Bauherr übernimmt Rohbau und Innenausbau selbst. So kümmert er sich beispielsweise auch um eine wetterdichte Gebäudehülle.
Das Bausatzhaus eignet sich bestens für Bauherren, die ihr Haus wirtschaftlich bauen möchten und dafür eine maximale Eigenleistung einbringen.
Der Bausatz – wie hier bei einem Blockhaus – wird in genau geplanten und vorgefertigten Bauteilen angeliefert. Der Bauherr hat jedoch die Möglichkeit individuelle Wünsche mit einzubringen.
Der enge Kontakt zur Herstellerfirma sowie die ausführlichen Bauanleitungen ermöglichen es Bauherren Rohbau und Innenausbau selbst zu übernehmen.
Der Hersteller steht dem Bauherrn mit Rat und Tat zur Seite. Neben einer Fachberatung wird eine weitere Beteiligung individuell abgesprochen.
Welche Eigenleistung der Bauherr bei seinem Traumhaus tatsächlich einbringen möchte, sollte unbedingt vorab mit dem Anbieter besprochen werden.
Bausatzhäuser sind aufgrund der erheblichen Eigenleistung, die der Bauherr einbringt, bereits für unter 100.000 Euro zu haben.
Holz hält im Sommer schön kühl, im Winter kuschelig warm, denn das Material verfügt über eine niedrige Wärmeleitfähigkeit bei gleichzeitig hoher Wärmespeicherkapazität.
Die Wahl des Baumaterials beeinflusst den Eigenleistungsanteil. Während beispielsweise das Massivbausystem und das System Holzspandämmstein in kleinen Teilen angeliefert werden, benötigen andere Bausysteme wie Blähtonelemente einen Kran.
Die Bauzeit für ein Bausatzhaus beträgt je nach Anteil der Eigenleistung und die des Herstellers zwischen drei und sechs Monate.
Insbesondere beim Rohbau kann Zeit und Geld gespart werden, da dieser im Vergleich zum Innenausbau kostengünstiger sowie schneller ausgeführt werden kann.
Holz ist ein beliebtes Baumaterial für den Rohbau. Der vorgefertigte Bausatz kann rasch auf die Bodenplatte oder die Kellergeschossdecke des baldigen Traumhauses aufgebaut werden.
Der Zeitaufwand sollte bei einem Bausatzhaus nicht unterschätzt werden. Zwar spart der Bauherr durch Eigenleistung Geld, jedoch nimmt der Hausbau Im Gegenzug viel Zeit in Anspruch.
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Das Prinzip Bausatzhaus, auch als Rohbau- oder Selbstbauhaus angeboten, ist denkbar einfach: Alle Materialien und Bauteile werden in einem kompletten Bausatz angeliefert und vom Bauherrn selbst verarbeitet. Je nach Anbieter und Vereinbarung beinhaltet das Paket nur den Rohbau oder auch die Materialien für den Innenausbau. Dabei sind Vorkenntnisse und handwerkliches Geschick zwar nützlich, doch nicht entscheidend, denn völlig auf sich alleine gestellt ist der Selberbauer nicht. Die meisten Anbieter von Bausatzhäusern bieten Schulungen an, um den Bauherrn auf die anfallenden Arbeiten vorzubereiten. Tipp: Unbedingt auf einen umfassenden Beratungs- und Betreuungsservice vor und während der Bauphase achten. Der Nachteil eines Bausatzhauses ist, dass es auf Eigenleistung keine Gewährleistungsansprüche gibt. 

Bausatzhaus: Eigenleistung oder Handwerker?

Wer sich für ein Bausatzhaus entscheidet, kann - je nach Anbieter - zwischen verschiedenen Beispielhäusern wählen und nach Wunsch verändern. Steht die Planung für das Traumhaus, sollte der Bauherr mit dem Anbieter zunächst einmal klären, welche Eigenleistungen er tatsächlich erbringen kann (oder will) und für welche Gewerke ein Handwerker benötigt wird. Vor allem der Zeitaufwand ist ein entscheidender Faktor, denn beim Hausbau in Eigenleistung kommen schnell 1.000 und mehr Arbeitsstunden zusammen. Da der Häuslebauer in der Regel nur nach Feierabend und an Wochenenden auf der Baustelle arbeitet, kann es durchaus sechs bis zwölf Monate dauern, bis das Haus steht - je nach Talent und Einsatz. 

Materialien und Systeme

Nach der Wahl des Baumaterials für den Rohbau richtet sich auch der Anteil der Eigenleistungen - und damit der Einsparungen: Neben der klassischen Massivbauweise mit KS-Steinen oder Poroton-Ziegeln gibt es die Mantelbetonbauweise – Schalungselemente etwa aus Neopor oder Holzspänen werden mittels Nut und Feder aufeinandergesetzt und anschließend mit Füllbeton ausgegossen. Selbst Hand anlegen kann man auch bei Wohnblockhäusern, denn die einzelnen Holzbohlen werden zugesägt und nummeriert angeliefert und müssen nur noch zusammengesetzt werden.

Bei bestimmten Rohbau-Systemen - wie bei der Holzrahmenbauweise oder bei aus Blähton vorgefertigten Elementen - hält sich die Eigenleistung jedoch in engen Grenzen. Die einzelnen Elemente sind aufgrund ihrer Größe nur mit einem Kran zu versetzen und sollten fachmännisch errichtet werden.

Eigenleistung kann Eigenkapital ersetzen

Durch die sogenannte Muskelhypothek - die Anerkennung der Eigenleistung als Eigenkapital durch die Bank - ist ein Bausatzhaus eine preiswerte Möglichkeit, um zu einem eigenen Häuschen zu kommen. Denn im Gegensatz zu Ausbauhäusern - hier wird der Bauherr erst beim Innenausbau tätig - beginnt die Eigenleistung beim Bausatzhaus bereits beim Rohbau - genau da auch das zusätzliche Einsparpotential. Grundstück und Bodenplatte beziehungsweise Keller nicht eingerechnet, sind Bausatzhäuser bereits für unter 100.000 Euro zu haben. 

Bausatzhaus - namhafte Anbieter und Hersteller auf eine Blickhttps://ssl.bauen.de/?id=126.

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von Hinzundkunz | am 08-10-2009 | 1 Antwort
von Baugrube_00 | am 01-10-2009 | 1 Antwort
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