Energiesparhaus bauen oder kaufen
Wie lebt es sich in einem Passivhaus? In der österreichischen Gemeinde Großschönau können angehende Häuslebauer ihren Urlaub dazu nutzen, um mit ihrer Familie für ein paar Tage in einem der Häuser probezuwohnen.
von Birgit Nöth(bauen.de) - Steigende Rohstoffpreise rücken Passivhäuser verstärkt in den Fokus. Diese Häuser kommen ohne herkömmliche Heizanlagen aus: Passive Wärmequellen, wie die Sonne, Haushaltsgeräte oder die Bewohner selbst, decken einen Großteil des Wärmebedarfs ab. Falls nötig, erzeugt ein Zuluftsystem mit Wärmerückgewinnung die erforderliche Restwärme. Die Anschaffungs- und Baukosten eines solchen Hauses fallen allerdings höher aus als bei einem konventionellen Neubau.
Wer die Vor- und Nachteile eines Passivhauses hautnah erleben will, hat im ersten Europäischen Passivhausdorf in der österreichischen Gemeinde Großschönau die Möglichkeit dazu. Bis zu sechs Personen finden nach Angaben der Betreiber, der Sonnenplatz Großschönau GmbH, in den Passivhäusern Platz, die jeweils über einen eigenen Wellnessbereich verfügen. Weitere Highlights des Passivhausdorfes: ein Naturbadeteich, Kinderspielgeräten und naturnah gestaltete Schaugärten. Auf Wunsch können sich die Gäste auch von den vertretenen Baufirmen individuell beraten lassen.
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