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Porenbeton für den Hausbau

Porenbeton ist ein auch für Selberbauer leicht zu verarbeitender Werkstoff. Er bietet zudem eine ausgezeichnete Wärmedämmung.

von Frank Kemter
Porenbeton, Dünnbettverfahren, Ytong
Leicht zu verarbeiten und mit guter Wärmedämmung: Porenbeton. Foto: Fotolia

Porenbeton ist ein von Menschen hergestelltes Material. Anders als der Name vermuten lässt, enthält der Stein jedoch kein einziges Gramm Beton. Ausgangsstoffe sind vielmehr Quarzsand, Zement oder Kalk und Wasser. Als Treibmittel wird eine geringe Menge Aluminiumpulver verwendet. Gehärtet wird das Material mit Wasserdampf. Fertig hergestellter Porenbeton besteht bis zu 80 Prozent aus kleinen Luftporen. Diese sind auch für die gute Wärmedämmung des Materials verantwortlich.

Porenbeton ist auch von Heimwerkern gut zu verarbeiten

Porenbeton wird von vielen als Ytong bezeichnet. Dies ist jedoch ein Markenname und kein Gattungsbegriff. Porenbeton wird sehr passgenau in Planblöcke, Plansteine oder andere Elemente zurechtgeschnitten und kann daher im Dünnbettverfahren verarbeitet werden. Dabei wird mit einer Mörtelwalze eine nur sehr dünne Schicht Mörtel aufgetragen. Da Porenbeton im Vergleich zu anderen Steinen relativ leicht ist, kommen auch geübte Laien sehr gut mit ihm zurecht. Deshalb ist Porenbeton auch bei Selbstbauern sehr beliebt.

Porenbeton und Schalldämmung

Das geringe Gewicht von Porenbeton hat allerdings auch einen Nachteil: Die Schalldämmung ist nicht ganz so gut wie bei manchen anderen Baustoffen. Zudem nehmen die Steine relativ leicht Wasser auf, was ihnen auf lange Sicht nicht gut tut. Die Steine sollten daher Witterungseinflüssen nicht ungeschützt ausgeliefert werden. Insbesondere dann, wenn ein Keller aus Porenbeton gebaut wird, ist eine sorgfältige Abdichtung erforderlich.

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