Massivhaus bauen - Preise und Anbieter
Wir haben eine Doppelhaushälfte KfW60 mit einem Bauträger gebaut. Kurz gesagt Schlüsselfertig bis auf Malerarbeiten, Innentüren und Bodenbeläge.
Da nicht alles nach Plan geht und perfekt werden kann gab es auch bei uns Stellen an denen man mit den Firmen oder dem Bauträger aneckt. Der Bauträger gibt eine mehrjährige Garantie auf die unterschiedlichen Gewerke. Er kümmert sich auch wenn etwas nicht in Ordnung ist.
Die Frage ist ob es sinn macht trotzdem einen Gutachter oder TüV zu bestellen auch wenn man keinen konkreten Mangel hat nur um sicher zu gehen ob es nicht doch versteckte Mängel oder Unregelmäßigkeiten gibt die später Probleme verursachen könnten?
Oder sollte man lieber abwarten und erst reagieren wenn etwas sein sollte und der Bauträger einen Mangel nicht anerkennt (bislang hatten wir keine Probleme und Mängel wurden anstandslos vom Bauträger beseitigt)
Hallo,
Ich denke einen Gutachter oder den TÜV zu bestellen wäre während der Baumaßnahme vorteilhafter gewesen. Gewisse Abnahmen und Kontrollen bedürfen noch den Rohbauzustand und die Zugänglichkeit der Baugrube. Die fachgerechte Montage von nun verdeckten Bauteilen (Sperrbahnen, Folien) oder die Überprüfung von Trockungswerten der Baustoffe hätte dann stattfinden können.
Sinn macht jedoch eine Beauftragung eines Gutachters, TÜV od. Architekten in angemessener Zeit vor Ablauf der Verjährungsfristen. So können Baumängel fachkundig zur Beseitigungsaufforderung fesgehalten und beschrieben werden, bevor die Gewährleistung des Bauträgers zu Ihren ungunsten abgelaufen ist.
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