Energie ist teuer und für Strom und Wärme geben wir viel Geld aus. Zum Glück gibt es viele Hebel und Möglichkeiten, um Energie zu sparen. Den größten Anteil hat dabei die Heizung, aber auch Haushaltsgeräte können mehr oder weniger Strom verbrauchen. bauen.de zeigt, wo die Sparhebel sitzen.
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Energiespartipps im Haushalt: Effizient heizen

Einen erheblichen Teil unseres Haushaltgeldes stecken wir in die Beheizung unseres Hauses. Um nicht unnötig Geld aus dem Fenster zu heizen, gibt es einige Maßnahmen, die die Kosten reduzieren können. Zunächst könnten Hausbesitzer mit einer Thermografie, also einer Wärmebildaufnahme, feststellen lassen, ob es Stellen am Gebäude gibt, an denen zu viel Wärme entweicht. Typisch hierfür sind Gebäudeecken, Fenster oder Türen, aber auch Heizkörpernischen und alte Rollladenkästen. Diese zu dämmen, lässt sich relativ schnell, unkompliziert und auch in Eigenleistung bewerkstelligen. Was sich auf jeden Fall lohnt, ist die jährliche Heizungswartung. So wird der reibungslose und damit effiziente Betrieb der Heizungsanlage gesichert.

Energiespargeräte

Um effektiv Strom zu sparen, kann es manchmal unumgänglich sein, ein altes Gerät gegen ein neues Energiespargerät auszutauschen. Gerade bei Kühl- und Tiefkühlgeräten, die ja quasi im Dauereinsatz laufen, kann der Austausch zu erheblichen Einsparungen führen. Kunden orientieren sich beim Kauf am bestem am EU-Label, das sowohl Angaben zur Energieeffizienzklasse als auch zum jährlichen Stromverbrauch macht. Bauen.de gibt hierzu passende Einkaufstipps. Außerdem sehr hilfreich sind die Erläuterungen zum Leuchtmittelkauf. Lebensdauer, Schaltfestigkeit - auf welche Angaben muss der Kunde achten, wenn er sich eine Energiesparlampe kaufen möchte?

Wasser sparen

Bares Geld lässt sich schließlich auch beim Wasserverbrauch einsparen. Durch Wasserspararmaturen an der Spülung sowie an den Wasserhähnen von Dusche, Wanne, Waschbecken und Spülbecken lässt sich der Verbrauch bereits erheblich reduzieren. Wer bereit ist auch etwas mehr zu investieren, kann durch eine Grauwasseranlage das Wasser aus Dusche, Waschbecken und Wanne aufbereiten und so ein zweites Mal für die Toilettenspülung und zum Putzen verwenden. Eine etwas geringere Investition ist der Bau einer Regenwasserzisterne, sofern das Wasser nicht im Haus genutzt werden soll und daher keine separate Leitung braucht.

Kostenfrei Energie sparen

Energie sparen muss aber nicht immer mit Investitionen verbunden sein. Bereits mit dem Verändern von Verhaltensweisen lässt sich eine ganze Menge bewirken. So ist es beispielsweise energetisch sehr viel sinnvoller, zweimal am Tag für kurze Zeit das Fenster ganz zu öffnen als es über den gesamten Tag auf Kippstellung zu lassen. In punkto Stromverbrauch lässt sich ebenfalls durch entsprechende Verhaltensänderungen Energie sparen, von der Wahl des zur Herdplattengröße passenden Kochtopfes bis zum Economy-Modus der Geschirrspülmaschine. Auch der sinnvolle Verzicht auf den standby-Modus, das Abschalten von Geräten in der Urlaubszeit und das Nutzen des Stroms zu besonders günstigen Tarifzeiten gehört dazu. Besonders bequem und clever macht dies eine intelligente, elektronische smart-home-Haussteuerung. Und das sind nur einige der umfangreichen bauen.de-Stromspar-Tipps.

Wenn alle Sparmaßnahmen nicht fruchten: Anbieterwechsel

Energie ist teuer. Aber zum Glück gibt es sehr viele Stellschrauben, an denen wir drehen können, um die jährlichen Ausgaben für Strom, Wärme und Wasser im Rahmen zu halten. Ein interessantes Thema ist dabei der Vergleich verschiedener Energieanbieter. Viele sträuben sich vor einem Anbieterwechsel, aber so kompliziert ist es gar nicht. Wichtig ist, jedes Angebot bis zum Kleingedruckten genau zu prüfen. Dabei spielen nicht nur Kündigungszeiten und Vertragslaufzeiten eine Rolle, sondern beispielsweise auch, für welchen Zeitraum Preisgarantien vergeben werden. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie beim Strom- und Heizkostenvergleich achten sollten.

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