Strom sparen im Haushalt: Tipps
Ökostrom ist in vielen Regionen Deutschlands günstiger als der örtliche Standardtarif. Zu diesem Ergebnis kommt ein Preisvergleich von Immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale.
von Jan-Carl Mehles(bauen.de) - Ein Preisvergleich von Immowelt.de hat ergeben: In vielen deutschen Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern kann man mit Ökostrom bares Geld sparen. Denn Ökostrom ist preisstabil und dadurch eine echte Konkurrenz für die konventionellen Anbieter, deren Preise seit 2000 laut Statistischem Bundesamt im Schnitt um 38 Prozent gestiegen sind.
Noch 38 Prozent der Privathaushalte bezogen 2008 nach Angaben des Bundesverbands für Energie und Wasserwirtschaft (BDEW) den Grundversorgungstarif ihres örtlichen Versorgers. Und der ist meist teurer als Ökostrom. Bei einem Jahresverbrauch von 4.500 Kilowattstunden - der durchschnittliche Stromverbrauch einer vierköpfigen Familie - sind oftmals dreistellige Einsparungen möglich: In zehn der 14 untersuchten Städte war der jeweils günstigste Ökostromanbieter zwischen 110 und 330 Euro im Jahr günstiger als der jeweilige Grundversorgungstarif. Am höchsten ist der Unterschied in Nürnberg (330,67 Euro), am geringsten in Hamburg (40 Euro).
Im Immowelt-Preisvergleich wurden die aktuellen Preise der Grundversorgungstarife in den 14 größten Städten Deutschlands untersucht und mit regionalen und überregionalen Ökostromangeboten verglichen. Berücksichtigt wurden nur zertifizierte Anbieter (zum Beispiel TÜV-Siegel), die nicht ausschließlich Strom aus bereits bestehenden Kraftwerken anbieten. Auch Verträge mit Laufzeiten von mehr als einem Jahr oder jährlicher Vorauskasse der Abschläge wurden nicht berücksichtigt.
Hier finden Sie die vollständigen Ergebnisse des Immowelt-Preisvergleichs.
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