Strom sparen im Haushalt: Tipps
Mangelhafte Altbausanierungen sind oft für die Katz: Feuchtigkeitsschäden und Wärmebrücken können den Energieeinsparerfolg vereiteln. Deshalb sollte bei entsprechenden Vorhaben ein unabhängiger Energieberater hinzugezogen werden.
von Frank Kemter(bauen.de) - Altbauten lassen sich oft so gut energetisch sanieren, dass sie hinsichtlich des Energieeinsparpotentials modernen Neubauten in nichts nachstehen. Energetische Sanierungen sollten allerdings fachmännisch und mängelfrei erfolgen. Denn Pfusch kann hier schnell dazu führen, dass der gewünschte Erfolg ausbleibt. Gefährlich sind falsch eingebaute Dämmungen, Wärmebrücken und auch nicht beseitigte Feuchtigkeitsschäden, die einen niedrigen Energieverbrauch im Haus verhindern.
Baulaien sollten sich deshalb nicht scheuen, einen unabhängigen Energieberater zu beauftragen. Eine solche Energieberatung muss auch kein Vermögen kosten, zumal sie finanziell gefördert wird. Wer beispielsweise im Rahmen des KfW-Programms "Energieeffizient sanieren" seinen Altbau zum KfW-Effizienzhaus umbauen lässt oder zumindest zwei förderfähige Einzelmaßnahmen umsetzt, erhält 50 Prozent der Beratungskosten - maximal aber 2.000 Euro - als Zuschu
Unabhängige Sachverständige, die solche Beratungen durchführen, sind vom Bundesamt für Ausfuhrkontrolle oder dem Verbraucherzentrale Bundesverband zugelassen oder haben eine Berechtigung, Energieausweise auszustellen. Adressen von solchen Beratern findet man beispielsweise auf der Webseite der Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund, www.bsb-ev.de.
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