Erdwärmepumpen - Kosten und Funktionsweise

Umweltfreundlich heizen mit Erdwärmesonde

Erdwärmesonden nutzen die im Erdboden gespeicherte Wärme. Sie werden vertikal in ein Bohrloch von bis zu 100 Metern Tiefe eingebracht. bauen.de zeigt, wie es funktioniert.

von Birgit Nöth
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Die Planung einer Erdwärmesonde verspricht Unabhängigkeit vom Öl- und Gaspreis. Grafik: Bundesverband WärmePumpe

(bauen.de) - Durch die senkrechte Bohrung, die für eine Erdwärmesonde benötigt wird, ist diese besonders platzsparend. Sie eignen sich daher besonders für kleinere Grundstücke. Und auch die angeschlossene Wärmepumpe ist nicht größer als eine Waschmaschine.

Entscheidet man sich für eine Erdwärmesonde, wird zunächst ein vertikales Bohrloch erstellt. Bei einem Ein- bzw. Zweifamilienhaus ist dieses Loch in der Regel nicht tiefer als 100 Meter. In das Bohrloch werden zwei Kunststoffrohre eingebracht durch die Wasser mit Frostschutzmittel laufen. Dieses Kältemittel entzieht dem Erdboden Wärme. Mit Hilfe eines Kompressors wird das Kältemittel verdichtet. Dadurch steigt der Druck und damit auch die Temperatur. Die entstandene Wärmeenergie wird an das Heizsystem abgegeben, die wieder abgekühlte Flüssigkeit anschließend in die Kunststoffrohre zurückgeführt. Das System ist also ein geschlossener Kreislauf.

Lesen Sie hier ausführliche Informationen zum Thema Erdwärmesonde.

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