Heizen mit Holzpellets - Pelletheizung und Pelletofen

Intelligent Heizen mit dem Pelletofen 

Ein Pelletofen ist umweltfreundlich und sparsam. Moderne Modelle mit Zeit- und Temperatursteuerung sind besonders komfortabel.

von Barbara Zinecker

Ökologisch heizen mit dem Pelletofen

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Extra flach und effizient: Der moderne Pelletofen kann mit einer maximalen Heizleistung von elf Kilowatt große Wohnbereiche beheizen.
Moderne Pelletöfen muss man nicht verstecken. Durch ihr vielfältiges Design lassen sie sich so wie dieses edle Modell mit verschiedenen Wohnstilen kombinieren.
Gemütlich warm: Das wasserführende Modell in strahlendem Weiß kann sogar an die Fußbodenheizung angeschlossen werden.
Vollautomatische Öfen lassen sich programmieren: Bei diesem anthrazitfarbenen Exemplar können die Ein- und Ausschaltzeit sowie die gewünschte Raumtemperatur eingestellt werden. Zudem kann die Temperatur automatisiert über Nacht abgesenkt werden.
Die Öfen können in der Regel mit einer Füllung zwischen 24 und 100 Stunden betrieben werden. Ein großer Glasbehälter ist eine dekorative Möglichkeit, einen Vorrat an Pellets direkt neben dem Ofen zu lagern.
Die Nennwärmeleistungen von Pelletöfen liegen zwischen fünf und 15 Kilowatt. Dieses Modell mit Speckstein-Verkleidung erreicht als Spitzenwert zwölf Kilowatt und kann selbst große Räume beheizen.
Bei Einbruch der Dunkelheit kann man es sich vor dem lodernden Pelletofen gemütlich machen. Da Pellets weniger Feuchtigkeit enthalten als Holzscheite, fehlt jedoch das romantische Knistern des konventionellen Kaminofens.
Neben modernem Design und guten Verbrauchswerten sind besonders technische Raffinessen gefragt: Dieser Ofen kann sogar von unterwegs per Handy gezündet werden.
Der Brennstoff wird bei diesem Modell mittels eines patentierten Systems vollautomatisch aus dem Pelletlager gefördert. Ganz versteckt befindet sich in der Wand eine Röhre, in der die Pellets schonend mittels eines Luftstroms transportiert werden.
Dieser kleine, leistungsstarke Ofen registriert mit einer patentierten Brennstoff-Qualitätserkennung die Beschaffenheit der eingefüllten Pellets und sorgt so für eine besonders heizkostensparende Verbrennung.
Viele Hersteller bieten verschiedenen Rahmenfarben an. So harmoniert der Pelletofen Ton in Ton mit Wand und Boden.
52 Kilogramm Pellets fasst dieser freistehende Pelletofen. So kann mit einer Füllung bis zu 100 Stunden geheizt werden.
Die urige Wärmequelle passt durch ihre metallische Verkleidung sogar zu einem modernen und klaren Einrichtungsstil.
Der moderne Kamineinsatz wirkt nahezu wie ein Flachbildfernseher.
Der moderne Pelletofen mit Keramikummantelung ist mit einer Zeitschaltuhr ausgestattet und heizt sich somit automatisch auf. So können sich Ofenbesitzer schon unterwegs auf ein warmes, behagliches Zuhause freuen.
Eine brandsichere Glasplatte schützt den Boden vor Verschmutzung und Funkenflug. Die Bodenplatten sind in unterschiedlichen Farbtönen und Formen erhältlich.
Pelletöfen können frei im Raum stehend installiert werden. Alternativ geben sie auch als Kamineinsatz ein gutes Bild.
Das Flammenspiel der Pellets unterscheidet sich von dem charakteristischen Brandbild der Holzscheite. Um sich schon vor dem Kauf einen Eindruck über die Flammenform des gewünschten Pelletofens zu verschaffen, können sich Interessierte das Gerät beim Händler vorführen lassen.
Besonders effizient: Die Wärme, die dieser Pelletofen erzeugt, wird nicht nur an die direkte Umgebung abgegeben. Gleichzeitig wird Wasser damit erwärmt und ins zentrale Heizungssystem eingespeist.
Ein besonders leiser Ofen: Dieses Modell verzichtet auf ein zusätzliches Raumluftgebläse und nutzt stattdessen die natürliche Luftkonvektion.
Ein Pelletofen, der mitdenkt: Das intelligente System erkennt Verschmutzungen des Brenners – sollte beispielsweise vergessen werden die Asche zu entsorgen, schaltet sich der Ofen automatisch ab. Somit ist im Automatikmodus stets ein sicherer Betrieb gewährleistet.
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Pelletöfen sind Kaminöfen, die mit Holzpellets befeuert werden. Die kleinen Holzpresslinge werden aus Spänen mit Wasser und einem Bindemittel hergestellt. Ofenbesitzer füllen diese in einen in den Ofen integrierten Vorratsbehälter, von dem aus eine Schnecke die Pellets meist automatisch in den Verbrennungsraum befördert. Mit einer Füllung laufen die Öfen je nach Fabrikat zwischen 24 und 100 Stunden. Je nach Pelletofen liegt die Nennwärmeleistung zwischen fünf und 15 Kilowatt. Moderne Modelle arbeiten mit einer Zeitsteuerung, sodass man selbst morgens nach dem Aufstehen nicht auf wohlige Wärme verzichten muss. Mit Hilfe eines externen Raumthermostats schalten sich besonders innovative Öfen sogar selbstständig aus, sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist.

Pellets: Saubere Klimaschützer mit wenigen Abzügen

Holzpellets werden aus Holzspänen hergestellt, die nicht nur aus dem regenerativen Energieträger Holz bestehen, sondern zudem als Abfallprodukt aus der Holzwirtschaft gewonnen werden. Die kleinen Sticks sind in der Verwendung sehr sauber, besonders im Vergleich zu ihren Vorgängern Kohle und Holzscheite. Da Pellets eine hohe Energiedichte haben, wird für dieselbe Heizleistung im Vergleich zu herkömmlichen Holzscheiten weniger Materialvolumen benötigt. Der Platzbedarf für deren Lagerung ist somit recht gering. Bei der Verbrennung der Holzpellets entsteht zudem wenig Asche, die zum Beispiel im Garten als Düngemittel weiterverwendet werden kann. Die angenehme Wärme, die bei der Verheizung der Pellets entsteht, wird zudem schnell an die Luft abgegeben. 

Wer richtig sparen möchte, kauft einen wasserführenden Pelletofen: Die Hitze des Ofens wärmt bei diesen Modellen das Wasser auf, welches dann in das Zentralheizungsystem eingespeist wird. Doch selbst der sparsamste und ökologischste Pelletofen birgt auch einige Nachteile. Das Flammenspiel ist beispielsweise nicht mit dem Feuer in traditionellen Holzöfen vergleichbar. Auch auf das romantische Knistern, das beim Verbrennen von Holz entsteht, muss verzichtet werden. Der Grund: Pellets verfügen über eine geringere Feuchtigkeit als Holzscheite. Vor dem Kauf kann man sich das Gerät jedoch beim Händler vorführen lassen, um für sich selbst zu entscheiden, ob die Flammenform ansprechend ist. Im selben Zuge kann bei Gebläse-Pelletöfen, die die Wärme durch eine Art Ventilator im Raum verteilen, auch die Lärmentwicklung geprüft werden. 

Konstante Preise durch ruhigen Markt

Die Anschaffungskosten für einen Pelletofen sind hoch. Doch diese amortisieren sich durch den günstigen Preis für Pellets recht schnell. Laut Deutschem Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) betrug der Durchschnittspreis im September 2011 für Holzpellets in Deutschland 229,90 Euro pro Tonne. Damit ist Heizen mit Pellets aktuell rund 40 Prozent günstiger als mit Heizöl. Im Vergleich zu Öl und Gas, deren Preise dem Weltmarkt unterliegen und durch das dortige Geschehen stark schwanken, ist der Preis für Holzpellets, die meist regional produziert werden, bedeutend kostanter. Wer qualitativ hochwertige und zertifizierte Pellets verwenden möchte, kann sich an dem Gütezeichen EN Plus des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) orientieren.

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