Förderungen & Zuschüsse für Solaranlagen

Solarzellen - lohnt sich das?

von alterschwede

Hat jemand von euch Erfahrung, ob sich Solarzellen lohnen? Wir wohnen in Bayern (viel Sonne!) in einem Einfamilienhaus, dach ist nach Süden ausgerichtet. Hab mich auch schon etwas erkundigt, ich finde, das ganze Solarzeugs ist schweineteuer! Kann sich das überhaupt lohnen?

Antworten (6)

Antwort von: sonnengott
18-02-2009

Gibt ja Förderungen für Solarstrom, über 40 Cent sind das pro Kilowattstunde. Die muss der örtliche Energieversorger zahlen. Mit der Förderung kann sich das schon rechnen, kommt drauf an, wie viel Sonne du hast und wie teuer die Anlage ist. Die Solarteure können auch Prognoserechnungen für den Ertrag machen. Hab mal von einer Faustregel gehört: Eine Solaranlage soll maximal den Ertrag von 10 Jahren kosten, dann rechnet sie sich. Wenn sie teurer ist, wird’s zur Liebhaberei.

Antwort von: NachtundNebel
20-02-2009

Energie wird bald wieder teurer, wetten? In ein paare Jahren rechnet sich Solarenergie auch ohne Förderung.

Antwort von: kuntakinte
24-02-2009

Besauerlicherweise ist man bei den Antworten wieder einmal der Propaganda aufgesessen. Die "Förderung" des Solarstroms zahlt nicht der Energieversorger, sondern alle Stromkunden, Die Energiebilanz bei der Herstellung der Photovoltaikzellen ist so negativ, das eigentlich nur Co2 Heuchler auf diese Energieform zurückgreifen können.

Meine Meinung dazu: die gleiche Verarsche wie die Feinstaubplakette an Fahrzeugen.

Antwort von: sonnengott
05-03-2009

Tja, besser jetzt mit alternativen Stromquellen anfangen und dafür ein bißchen umverteilen als in ein paar Jahrzehnten ohne Brennstoffe und/oder einem Berg Atommüll im Dunkeln sitzen ...

Antwort von: Spirou
05-03-2009

@kuntakinte:

- Dass die Energiebilanz von Fotovoltaikzellen negativ ist, stimmst schlicht und ergreifend nicht (aber uralte Gerüchte halten sich ja bekanntlich hartnäckig - werden dadurch aber auch nicht richtiger)

- Dass die Einspeisevergütung, die der Netzbetreiber zahlt, auf alle Verbraucher umgelegt wird ist richtig - bloß: Die Folgekosten von Kohle-/Atomstom etc. werden ebenfalls alle Verbraucher zahlen müssen. Und da dürfte auf lange Sicht die Bilanz von regenerativen Energien bedeutend besser aussehen.

- Im übrigen sinkt die Einspeisevergütung Jahr für Jahr. Bei gleichbleibenden oder steigenden Stromkosten wird es schon in ein paar Jahren soweit sein, dass es günstiger ist, seinen selbst erzeugten Strom auch selbst zu verbrauchenn anstatt zuzukaufen.

Antwort von: Magic
16-06-2009

Auf der „Photovoltaic Technology Show 2009“ zeigen die Solarstrom-Hersteller ab 3. März in München, dass sie mit fossilen Kraftwerken und Kernkraft konkurrieren können.

Der amerikanische Solarzellen-Produzent First Solar hat im Vorfeld der weltgrößten Solarmesse in München bekannt gegeben, die Produktionskosten seiner Module auf 0,98 US-Dollar pro Watt reduziert zu haben.

Näheres:

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