Photovoltaik - Funktion, Kosten, Hersteller
Photovoltaik-Anlagen wandeln die Sonnenstrahlung in Strom um. Infos, was die Anlagen leisten und wie viel sie kosten.
von Frank KemterAnlagen mit einer Nennleistung von 1.000 Watt benötigen rund acht bis zehn Quadratmeter Dachfläche. Diese Nennleistung ist freilich nur ein Anhaltspunkt dafür, was die Anlage tatsächlich leistet. Denn das variiert je nach Standort und ist auch abhängig von der jeweiligen Wetterlage.
Die Nennleistung ist bei Photovoltaik-Anlagen eine theoretische Definition: Sie bezieht sich auf die Leistung, die eine Zelle bei einer Temperatur von 25 Grad Celsius, einer Einstrahlung von 1.000 Watt bei einem bestimmten Lichtspektrum zu erbringen vermag. Die Leistung von Photovoltaik-Anlagen wird in KWp angegeben (p = peak = Spitzenleistung). In unseren Breitengraden ist für eine 1 KWp-Anlage eine jährliche Ausbeute von über 700 bis rund 1.000 kWh üblich - Anlagen im Süden Deutschlands produzieren etwas mehr als solche im Norden. Außerdem kommt es auch auf die Dachneigung und die Ausrichtung der Solarmodule an.
Pro KWp Leistung müssen etwa 2.000 bis 3.000 Euro investiert werden - größere Anlagen sind im Verhältnis etwas günstiger. Auch gibt es Preisunterschiede bei den Modulen: Solche von europäischen Herstellern sind meist teurer als solche aus China. Wobei letztere in den vergangenen Jahren hinsichtlich der Qualität deutlich aufholen konnten.
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