Photovoltaik - Funktion, Kosten, Hersteller
Sicher wie das Sparbuch und oft sogar mehr Rendite als Aktienfonds: Das ist die bisherige Bilanz der Solarförderung. Trotz Förderungs-Kürzungen lässt sich mit Solarstrom allerdings noch eine satte Rendite erwirtschaften.
von Frank KemterEine Solaranlage auf dem Dach wird auch in Zukunft eine sichere und renditestarke Investition bleiben, auch wenn die Solarförderung in Zukunft immer stärker zurückgefahren wird. Die Stromerzeugung auf dem eigenen Dach lohnt sich aufgrund des rasanten Preisverfalls von Solarmodulen aktuell immer noch.
Zwar beläuft sich die garantierte Einspeisevergütung für Solarstrom seit 2012 auf nur noch 24,43 Cent pro Kilowattstunde - zu Beginn der Förderung waren es noch 57,4 Cent. Allerdings schrumpften die Preise für Solaranlagen ungefähr im Gleichschritt, so dass die Rendite an guten Standorten weiterhin sogar zweistellig sein kann. Um das Optimum an Gewinn und gutem Umweltgewissen herauszubekommen, hat bauen.de die drei besten Solar-Tipps zusammengefasst.
Nicht jedes Dach ist für eine Solarnutzung geeignet. Verschattungen durch Bäume und andere Gebäude oder eine zu steile oder zu flache Dachneigung mindern den Solarertrag. Die beste Kombination für die Nutzung von Solarstrom ist eine Südausrichtung und eine Dachneigung von 25 bis 35 Grad. Doch auch Dächer mit Südwest- und Südostausrichtung können noch ordentliche Erträge liefern.
Günstige Kredite für Solaranlagen gibt es von der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die Förderung erfolgt über das Programm Erneuerbare Energien (Standard) der KfW-Förderbank. Dies ist möglich, weil Eigenheimbesitzer, die Solarstrom produzieren, rechtlich als Unternehmer gelten. Die Förderung erfolgt über Darlehen mit vergünstigten Konditionen. Nachteil: Eigenverbrauch ist wegen des Unternehmer-Status nicht möglich, wenn man die Förderkredite in Anspruch nehmen will.
Vermeintliche Schnäppchen müssen nicht unbedingt die beste Wahl sein. Neben einer hohen (Langzeit-)Qualität der Module kommt es auch auf den Wirkungsgrad der Wechselrichter an, die den Gleichstrom in Wechselstrom umwandeln.
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