Photovoltaik - Funktion, Kosten, Hersteller
Solarversicherungen zahlen im Schadensfall auch den ausgefallenen Stromertrag.
von Frank Kemter(bauen.de) - Viel Ertrag und keine Störungen: So stellen es sich die Besitzer von Photovoltaikanlagen vor. Doch was ist, wenn die Anlage ausfällt oder beschädigt wird? Dann fallen unter Umständen nicht nur Kosten für die Reparatur an, die Anlage produziert auch eine Zeit lang keinen Strom, den der Betreiber für gutes Geld hätte einspeisen können.
Vor solchen Risiken kann man sich durch eine Photovoltaikversicherung schützen, berichtet der Solarsystemhersteller Solvis. Unvorhergesehene Schäden können demnach zum Beispiel durch Bedienungsfehler, Diebstahl oder Vandalismus entstehen. Allgefahrenversicherungen für Solaranlagen decken alle Risiken ab. Das bedeutet: Im Schadensfall erhält der Betreiber - je nach Police - den Austausch einzelner Komponenten oder gar der gesamten Anlage erstattet, außerdem wird der Ertragsausfall gezahlt.
Auch letzteres kann bei einem längeren Ausfall eine gehörige Summe ausmachen. Denn für Solarstrom erhält der Betreiber einer typischen Photovoltaikanlage auf dem Hausdach derzeit 43,01 Cent pro Kilowattstunde Strom. Momentan beläuft sich die Zahl der Photovoltaikanlagen auf deutschen Dächern laut Solvis übrigens auf etwa eine halbe Million.
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