Warmwasser aus der Kellerluft
Wärmepumpen (14 Artikel):
Besonders lohnt sich der Einbau einer Warmwasser-Wärmepumpe in Ein- und Zweifamilienhäusern - beim Neubau oder auch bei der Modernisierung der Heizung und Warmwasserbereitung. Die Geräte decken ganzjährig den Warmwasserbedarf zum Baden, Duschen oder Waschen ab, ganz unabhängig von der vorhandenen Heizungsanlage. Die Warmwasser-Wärmepumpe wird im Keller aufgestellt, die zentrale Warmwasserleitung vom vorhandenen Heizkessel getrennt und an die Wärmepumpe angeschlossen. Aus der Kellerluft gewinnt die Wärmepumpe genug Energie, um ständig 300 Liter bis zu 55 Grad Celsius warmes Wasser bereitzustellen. Auch im Winter herrschen im Keller Temperaturen, die völlig ausreichen, eine Wärmepumpe mit der notwendigen Energie zur Warmwasserbereitung zu versorgen. Einerseits wärmt das umgebende Erdreich, das durch die Sonneneinstrahlung direkt und durch versickerndes, von der Sonne erwärmtes Regenwasser indirekt warm gehalten wird. Andererseits sorgen verschiedene Geräte, die üblicherweise im Keller stehen - Waschmaschine, Trockner, Kühltruhe oder auch der Heizkessel - für Abwärme.
Angenehmer Zusatznutzen: Durch die Wärmepumpe wird der Keller besser klimatisiert, belüftet und gleichzeitig entfeuchtet. Dadurch trocknet die aufgehängte Wäsche schneller, Feuchteschäden werden vermieden. Und im Sommer kann die Heizung komplett abgeschaltet werden die Wärmepumpe arbeitet dann allein wesentlich günstiger.
Alternative zur Solaranlage
Warmwasser-Wärmepumpen können eine sinnvolle Alternative zur Solaranlage bilden, etwa wenn die örtlichen oder baulichen Voraussetzungen für die Installation von Sonnenkollektoren nicht ausreichen.
- Weitere Informationen:
- Initiative WÄRME+
Experten-Interview: ...
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