Wärmepumpen - Heizen mit Wasser oder Luft

Neue Förderrichtlinie verbessert Förderung für Wärmepumpen

Ab sofort gelten neue Bedingungen für die Förderung von Wärmepumpen: Mehr Bauherren und Modernisierer erhalten Zuschüsse, für die Installation von Wärmepumpen-Heizungen werden höhere Förderbeträge vergeben.

von Katrin Hausmann
Wärmepumpe, Sole/Wasser-Wärmepumpe
Förderung für Wärmepumpen: Mit der neuen Richtlinie des Marktanreizprogramms verbessern sich die Förderbedingungen. Foto: STIEBEL ELTRON

(bauen.de) - Ab sofort können mehr Bauherren und Modernisierer von der staatlichen Förderung für Wärmepumpen profitieren. Mit einer neuen Förderrichtlinie des Marktanreizprogramms (MAP) gewährt das Bundesumweltministerium bessere Förderbedingungen und höhere Fördersätze für die Installation von Wärmepumpen-Heizungen.

Förderung für Wärmepumpen - das ist neu:

  • Die Berechnung des Förderbetrags ist abhängig von der Heizleistung.
  • Ein kostspieliger Wohnflächennachweis ist für staatliche Fördermittel nicht mehr erforderlich.
  • Die erforderliche Jahresarbeitszahl (JAZ) wurde gesenkt. Um Förderungen zu erhalten, müssen Modernisierer bei erdgekoppelten Wärmepumpen eine JAZ von mindestens 3,8 nachweisen, bei Luft/Wasser-Wärmepumpen ist eine Mindest-JAZ von 3,5 notwendig.
  • Bei der Förderung für Wärmepumpen in Nicht-Wohngebäuden wurden die Effizienzvorgaben differenziert.

 

Höhe der Fördermittel

  • Erdgekoppelte Wärmepumpen werden mindestens mit 2.400 Euro pro Anlage gefördert. Bei Anlagen mit einer Leistung von mehr als zehn Kilowatt erhöht sich die Förderung.
  • Für Luft/Wasser-Wärmepumpen werden Fördermittel von 900 bis 1.200 Euro vergeben.
  • Haben Modernisierer zeitgleich eine thermische Solaranlage installiert, erhalten sie bis 31. Dezember 2011 zusätzlich einen Kombinationsbonus von 600 Euro.
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