Themenspecial Garten - Außenanlagen
Gartenhäuschen und Terrassen aus Holz müssen vor Witterungseinflüssen geschützt werden.
von Frank Kemter(bauen.de) - Holzkonstruktionen im Garten wie beispielsweise Gartenhäuschen oder Holzterrassen müssen vor Witterungseinflüssen geschützt werden. Da die kalte und nasse Jahreszeit naht, ist es jetzt höchste Zeit, einen Holzschutz aufzubringen oder aufzufrischen.
Die UV-Strahlen der Sonne und Feuchtigkeit können Holzteile stark schädigen. UV-Strahlen bauen in unbehandeltem Holz Lignin ab und wandeln es in wasserlösliche Stoffe um, die vom Regen ausgewaschen werden. Mit der Zeit wird das ungeschützte Holz grau und faserig. Eine dergestalt angegriffene Holzoberfläche schafft die besten Voraussetzungen für Mikroorganismen wie Pilze, Bläue oder Schwarzschimmel. Langfristig ist nicht nur die Optik dahin, der Schädlingsbefall schadet auch der mechanischen Stabilität des Holzes.
Bereits angegriffene Hölzer müssen vor einem Neuanstrich mit Holzschutz jedoch vorbehandelt werden, mahnt der Hersteller Bondex. Die beschädigten Stellen müssen zunächst abgeschliffen werden, denn angegriffene Oberflächen nehmen trotz Holzschutz weiterhin Feuchtigkeit auf. Nur auf eine intakte Oberfläche sollte deshalb eine Holzschutzlasur oder ein Öl aufgebracht werden. Welches Produkt man nimmt, hängt vom Einsatzbereich und der Holzart ab.
Neben dem richtigen Holzschutzmittel muss aber auch der konstruktive Holzschutz stimmen: Auch behandeltes Holz sollte nicht permanenter Feuchtigkeit ausgesetzt sein.
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