Bad - Ideen für Planung und Gestaltung

Badarmaturen: für Waschtisch, Dusche und Badewanne 

Badarmaturen spenden Wasser und verleihen dem Badezimmer eine besondere Note. Was bei der Auswahl von Armaturen zu beachten ist.

von Katrin Hausmann

Bei Armaturen für das Badezimmer haben Eigenheimbesitzer die Qual der Wahl: Das Angebot reicht von klassischen Varianten mit Drehventilen bis hin zu modernen Design-Armaturen mit neuester Technik. Doch abgesehen vom Design unterscheiden sich die Modelelle für Waschtisch, Badewanne, Dusche und Bidet in punkto Funktionsweise und Art der Montage. Große qualitative Unterschiede gibt es auch bei Temperatureinstellung und Wasserverbrauch.

Badarmaturen: Wasserspender und Gestaltungselemente

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Thermostate gehören zu den besonders effizienten Badarmaturen, die die Temperatur sehr genau regeln. Diese Brausethermostat-Kombination wurde in einer Vorwand montiert und ist daher besonders platzsparend.
Wanneneinlauf und Brause sind direkt auf dem Wannenrand montiert.
Puristisch und geradlinig: Der Waschtisch ist mit einer hohen Sockelarmatur, die aus einem Stück gegossen ist, ausgestattet. Passend dazu ist die schlanke Armaturenstele für die Badewanne.
Wanneneinlauf, Einhandmischer und Schlauchbrause sind Unterputzarmaturen und somit platzsparend montiert.
Einhandmischer-Serie für das Badezimmer: Die Armaturen für Waschtisch und Dusche sind verchromt und lassen sich damit leicht reinigen.
Die Waschtisch-Armatur mit ergonomisch geformtem Kreuzgriff ist mit einem Durchflussbegrenzer von acht Litern pro Minute ausgestattet.
Die elektronische Badarmatur ist mit einem Sensor ausgestattet. Damit kann der Wasserverbrauch gesenkt werden.
Der erhöhte Hebelmischer passt ideal zu modernen Waschtischlösungen mit aufgesetzter Waschschüssel.
Die digitale Unterputzarmatur ist mit einem digitalen Display ausgestattet. Sie ist per Wandmontage angebracht.
Ideal für ein kleines Badezimmer: Auf der Glasablage mit integrierter Armatur ist Platz für Badutensilien. Da das Wasser aus der Armatur senkrecht auf das Waschbecken trifft, wird Spritzwasser weitgehend vermieden.
Der Einhandmischer mit integrierter Wanne-Brause-Umstellung ist auf dem Wannenrand montiert.
Die Badarmaturen für Badewanne und Waschtische verleihen dem Badezimmer einen außergewöhnlichen Akzent.
Freistehende Wannenarmaturen, auch Armaturenstelen genannt, eignen sich besonders für freistehende Badewannen. Dieses Model ist mit einer Brause ausgestattet.
Hilft beim Wassersparen: Ein leichter Widerstand beim Betätigen des Hebels zeigt, wenn die halbe Durchflussmenge an Wasser erreicht ist.
Der Einhandmischer für die Badewanne besteht aus Chrom.
Das Design der Badarmaturen für Waschtisch, Badewanne und Dusche ist perfekt aufeinander abgestimmt.
Dank der Steuerpatrone dieser Waschtisch-Armatur können bis zu 50 Prozent Energie und Wasser gespart werden. Ein Widerstand in der Mitte des Hebelwegs begrenzt die Durchlaufmenge auf etwa fünf Liter pro Minute.
Diese Badarmatur mit schlankem Hebel setzt außergewöhnliche Akzente. Sie wirkt besonders schön im Kontrast zu einer klaren, geometrischen Badarchitektur.
Waschtisch-Einhandmischer mit zwei Formensprachen: Der runde Körper ist mit einem rechtwinkligen Hebel und Auslauf kombiniert.
Bei Zweihandmischern müssen Wasserdruck und –temperatur mit jedem Benutzen neu eingestellt werden.
Sachlich und funktional: Die Einhandbatterie für den Waschtisch im typischen Bauhaus-Stil ist freistehend montiert.
Die elektronische Badarmatur ist mit einem Sensor ausgestattet. Damit kann der Wasserverbrauch gesenkt werden.
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Armaturen: Diese Arten gibt es fürs Badezimmer

Grundsätzlich können folgende Arten von Armaturen für das Badezimmer unterschieden werden:

  • Die Mischbatterie ist eine klassische Zweigriffarmatur, bei der der Zufluss von kaltem und warmem Wasser über zwei separate Griffe regelbar ist. Es wird so lange justiert, bis die gewünschte Wassertemperatur erreicht ist. Mischbatterien sind aber auch als Einhandmischer erhältlich. Der Nachteil dieser Armaturen-Art: Bis die passende Temperatur gefunden ist, kann bereits viel Wasser verloren gegangen sein. Hinzu kommt, dass die Temperatur mit jedem Öffnen des Wasserhahns wieder von Neuem eingestellt werden muss. Mit einem Einhandmischer kann der Wasserverbrauch aber gesenkt werden. Temperatur und Wasserzulauf werden über ein und denselben Griff gesteuert, wodurch die gewünschte Temperatur schneller eingestellt ist als mit einem Zweihandmischer.

  • Eine Thermostatarmatur eignet sich vor allem für die Badewanne oder die Dusche. Über zwei Steuerungselemente werden Temperatur und Wasserzulauf getrennt voneinander reguliert. Der Vorteil: Das Wasser fließt schnell in der gewünschten Temperatur aus dem Hahn, diese kann sehr genau eingestellt werden. Ein Verbrühschütz sorgt zusätzlich für Sicherheit. Thermostate gehören zu den besonders ökonomischen Badarmaturen. Inzwischen sind sogar elektronisch gesteuerte Modelle erhältlich, bei denen die individuelle Wunschtemperatur eingegeben und per Knopfdruck abgerufen werden kann.


Montage von Badarmaturen

Mischbatterien, Einhebelmischer und Thermostate sind sowohl als Aufputz- als auch als Unterputzarmaturen erhältlich. Aufputzarmaturen werden direkt an der Wand auf den Rohrleitungen angebracht. Auch das Wasser wird in der Armatur vor der Wand gemischt. Unterputzmodelle werden hingegen in einer Vorwand montiert. Einzig der Wasserauslauf und die Bedienelemente ragen heraus, wodurch diese Variante sehr platzsparend ist. Weitere Montage-Möglichkeiten gibt es bei Armaturen für Badewannen: Diese können direkt auf den Wannenrand montiert werden. Für freistehende Wannen bieten sich Armaturenstelen an, die daneben auf dem Boden angebracht werden. Wie die Armaturen später montiert werden, sollte schon bei der Badplanung berücksichtigt werden. Änderungen sind im Nachhinein oft mit hohem Aufwand verbunden.

Wasser und Energie sparen

Mit einer integrierten Heißwasserkontrolle kann die Maximaltemperatur voreingestellt und so Energie eingespart werden. Ein integrierter Durchflussbegrenzer spart Wasser. Dieser kann sogar nachgerüstet werden, indem er am Auslass des Hahns oder vor dem Duschkopf montiert wird. Damit kann weniger Wasser passieren, das Einsparpotential liegt bei bis zu 50 Prozent. Elektronische Badarmaturen mit eingebauten Bewegungssensoren lassen das Wasser außerdem nur so lange laufen, wie es auch gebraucht wird. Diese Modelle sind komfortabel und helfen dabei, den Wasserverbrauch zu senken.

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