Bad - Ideen für Planung und Gestaltung
Hölzerne Wohnobjekte erleben eine Renaissance - sogar im Bad. Hier hält mittlerweile auch die Holzbadewanne Einzug.
von Heike DettmarKalte Keramik, Edelstahl und Chrom prägen üblicherweise das Ambiente in Badezimmern. Wohnlichkeit verbinden viele aber mit ganz anderen Materialien. Erste Hersteller bieten neben einer Holzbadewanne auch Becken aus Holz an und bringen damit den Trend zu natürlichen Rohstoffen in den Sanitärbereich.
Besonders gut eignet sich für eine Holzbadewanne, Wasch- oder Duschbecken das harzreiche Lärchenholz. Aber selbst in dieser Ausführung müssen Käufer von Becken aus Holz mit einem Nachteil leben: Pflegeleicht sind die Produkte nicht. Da kein Wasser in das Holz eindringen darf, ist die richtige Oberflächenbehandlung das A und O. Hier bieten sich sowohl Wachsen als auch Ölen des Holzes an. Abhängig von der Nutzungsintensität sollten Verbraucher die Beschichtung in regelmäßigen Abständen neu aufbringen - Richtwert sind alle zwölf Monate. Auf scharfe Reinigungsmittel sollte bei einer Holzbadewanne insgesamt verzichtet werden. Die Oberflächen dürfen nur mit Naturseife gereinigt und sollten anschließend trockengerieben werden. Wer allerdings eine Lackversiegelung wählt, kann auf diese Prozeduren verzichten.
Eine Holzbadewanne hat neben ihrem exklusiven Charakter auch handfeste Vorteile zu bieten. Durch die geringe Wärmeleitfähigkeit von Holz bleibt das Wasser länger warm. Noch allerdings muss für die ungewöhnlichen Badmöbel tief in die Tasche gegriffen werden. Preise um die 8.000 Euro für eine Holzbadewanne sind kein Einzelfall.
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