Bad - Ideen für Planung und Gestaltung

Waschtisch: Materialien, Modelle, Formen 

Einbau-, Aufsatz- oder Vorbauwaschtisch? Zur Planung des Bads gehört auch die Entscheidung für einen passenden Waschtisch. Je nach Einbauart variieren Ablagefläche und Stauraum.

von Katrin Hausmann

Der Waschtisch, oder auch Waschbecken, ist eines der zentralen Elemente im Badezimmer. Ein Vorteil gegenüber kleinen Handwaschbecken: Die Ablagefläche für Seife und Co. ist bei einem größeren Waschtisch direkt integriert. Wer einen Aufsatz- oder Einbauwaschtisch im Badezimmer installiert, kann selbst die Trägerfläche als Abstellmöglichkeit für Badutensilien wie Creme, Zahnbürste und Parfüm nutzen. Das Sortiment reicht vom Modell aus dem Baumarkt für kleines Geld bis hin zum teuren Designerprodukt.

Waschtisch: Modelle fürs Badezimmer

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Die dunkle Trägerplatte in Holzoptik dient als praktische Ablagefläche und sorgt für einen attraktiven Kontrast zum hellen Waschtisch.
Die Verwendung untypischer Badmöbel, in diesem Fall eines klassischen Holztisches als Trägerplatte, in Kombination mit einem Aufsatzwaschtisch sorgt für eine individuelle Note im Badezimmer.
Der Eckwaschtisch ist besonders platzsparend und bietet viel Ablagefläche. Foto: Keramag AG
Das handbemalte Waschbecken im mediterranen Stil wurde aus italienischer Keramik gefertigt.
Der Aufsatzwaschtisch wurde mit einem dunklen Badmöbel aus Holz kombiniert.
Badezimmer mit mediterranem Feeling: Ein Waschtisch aus Marmor sorgt insbesondere mit der passenden Einrichtung für Urlaubsgefühle im Badezimmer.
Das Waschbecken mit integriertem Überlauf wurde mit einer Halbsäule kombiniert.
Waschtisch und Standsäule sind aus Keramik gefertigt. Der pflegeleichte Werkstoff wird sehr häufig für Waschtische verwendet.
Platz für Zwei: Im Gegensatz zum Aufsatzwaschtisch wird der Vorbauwaschtisch per Wandhalterung befestigt. Die eckige Form der Waschbecken sowie der Schwarz-Weiß-Kontrast schaffen Klarheit und Ruhe im Badezimmer.
Eine außergewöhnliche Variante: Waschtische aus Schmelzglas, wie hier im Beispiel in einem frischen Aquamarin.
Eines der gängigsten Waschtisch-Modelle: der Aufsatzwaschtisch, der auf die Trägerplatte gesetzt wird. Die hohe Waschschüssel verleiht dem Badezimmer einen individuellen Charakter.
Der abgerundete Aufsatzwaschtisch besteht aus Kristallporzellan. Im Unterschrank gibt es Stauraum für Handtücher und Accessoires.
Waschtische aus Glas erhalten mit einer Metallveredlung aus Bronze eine unkonventionelle Optik.
Die weiche Form des Möbelwaschtischs ist angelehnt an die Badausstattung des 18. und 19. Jahrhunderts.
Eine außergewöhnliche Variante ist eine Waschschale aus Schmelzglas, hier beispielsweise in einem frischen Aquamarin.
Der Vorbauwaschtisch wird per Wandhalterung montiert und kann bequem mit einem Unterschrank kombiniert werden. Foto: Ideal Standard
Der Waschtisch wurde mit einem Unterschrank im Kirsche-Dekor kombiniert. Dieser sorgt dank offenem und geschlossenem Stauraum für Ordnung.
Mit Hilfe eines Unterschranks können Anschlüsse und Rohre des Waschbeckens geschickt versteckt werden.
Waschtische aus Marmor dürfen ausschließlich säurefrei gereinigt werden. Am besten eignen sich Marmor- und Natursteinreiniger für das Kalkgestein.
Die Konsole aus Kastanienholz lässt den Waschplatz natürlich wirken. Das Waschbecken ist mit einem Blätterdekor verziert.
Der Vorbauwaschtisch kann mit einem Unterschrank kombiniert werden. So entsteht mehr Stauraum im Badezimmer.
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Materialien für den Waschtisch

Die Materialien für Waschtische reichen von Granit, Holz und Glas bis hin zu Mineralwerkstoffen und Beton. Standardmäßig haben die meisten Hersteller Produkte aus Keramik im Programm. Diese sind durch spezielle Beschichtungen pflegeleicht und gut zu reinigen. Beton ist bei Designern beliebt, da sich dieser in so gut wie jede Form gießen lässt. Soll ein besonders schweres Betonmöbel verbaut werden, sollten Eigenheimbesitzer die Tragkraft der Decke allerdings fachmännisch überprüfen lassen.

Einbau und Befestigung

Oft wird der Waschtisch in ein Möbelstück oder eine Trägerplatte aus Materialien wie Keramik, Kunststoff, Holz oder Marmor eingebaut. Je nach Befestigungsart sind folgende Typen voneinander zu unterscheiden:

  • Einbauwaschtisch
    Ein solcher Waschtisch wird meist von oben in eine Trägerplatte eingebaut. Oft erfolgt der Einbau bündig, so dass es rund um den Waschtisch keine störenden Kanten oder Ecken gibt.

  • Möbelwaschtisch
    Wer das Bad in punkto Badmöbel einheitlich gestalten möchte, kann den Waschtisch in ein Möbelstück wie beispielsweise einen Unterschrank integrieren. Anschlüsse und Rohre werden mit dieser Variante geschickt versteckt, unter dem Waschbecken befindet sich zusätzlich Stauraum.

  • Aufsatzwaschtisch
    Das Aufsatzbecken wird direkt auf das Badmöbel oder die Trägerplatte gesetzt. Je nach Waschtisch-Modell kann es auch etwas eingelassen werden.

  • Vorbauwaschtisch
    Wird der Waschtisch per Wandhalterung befestigt, kann er ideal mit einem Unterschrank kombiniert werden. So gibt es zusätzlich viel Platz für Badutensilien wie Handtücher, Fön oder Kosmetika.

Für ein kleines Bad eignet sich vor allem ein Eck-Waschtisch oder ein Modell mit Unterbau. Einige Hersteller bieten außerdem Waschtische nach Maß, die individuell auf die Platzverhältnisse im eigenen Badezimmer zugeschnitten werden. Wer im Bad über viel Platz verfügt, kann über eine Investition in einen Doppel-Waschtisch nachdenken. Das morgendliche Gedränge vor dem Waschbecken hat damit ein Ende.

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