Wellness fürs Zuhause

Sauna fürs Zuhause

Wenn es draußen kalt wird, kann ein regelmäßiger Gang in die Sauna die Abwehrkräfte stärken. Wer dafür nicht extra etliche Kilometer fahren möchte, kann sich auch Zuhause eine Sauna einrichten.

von Stefanie Aßner

Im Winter herrscht Hochsaison in Saunabetrieben. Denn es ist längst bekannt, dass regelmäßiges Saunieren nicht nur positive Auswirkungen auf die Haut hat, sondern auch entgiftet, entschlackt und die Abwehrkräfte stärkt - gerade in der Winterzeit kann deshalb ein Saunagang vor grippalen Infekten und Erkältungen schützen.

Zuhause entspannen

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Sauna, Sicherheitsglas
Foto: B+S Finnland Sauna  
Sauna, Badezimmer, Mini-Sauna
Foto: KLAFS GmbH & Co KG  
Sauna
Foto: epr/Saunalux  
Sauna, Elementbauweise, Massivholzkabine
Foto: TEKA Saunabau GmbH  
Sauna, Polarfichte
Foto: B+S Finnland Sauna  
Sauna
Foto: epr/Corso Saunabau  
Sauna
Foto: PROSAUNA  
Sauna, Elementarkabinen
Foto: KLAFS GmbH & Co KG  
RAL, GS, VDE, Sauna
Foto: PROSAUNA  
Sauna, Badezimmer
Foto: B+S Finnland Sauna  
Saunasteuerung, Sauna
Foto: KLAFS GmbH & Co KG  
Sauna, Saunabau, Hemmlocktanne
Foto: TEKA Saunabau GmbH  
Blockbohlen-Sauna, Massivbauweise, Sauna
Foto: B+S Finnland Sauna  
Mini-Sauna, Sauna
Foto: PROSAUNA  
Sauna, Entlüftung
Foto: KLAFS GmbH & Co KG  
Sauna
Foto: epr/Saunalux  
Sauna, Aufguss
Foto: B+S Finnland Sauna  
Sauna, Dampfdusche, Dampfbaden
Foto: KLAFS GmbH & Co KG  
Sauna, Saunagang
Foto: www.saunabau.ch  
Saunabau, Polarfichte
Foto: TEKA Saunabau GmbH  
Aus Sicherheitsgründen muss die Tür einer Sauna nach außen aufgehen – praktisch ist eine Glastür aus Sicherheitsglas.
Der Traum von einer Sauna in den eigenen vier Wänden kann auch im Badezimmer verwirklicht werden. Auch eine Dachschräge bietet sich für die Anbringung einer Mini-Sauna an.
Ob luxuriös, mit Glasfront oder ein schlichtes Holzdesign, Sauna-Liebhaber können das Design ihrer Sauna individuell gestalten.
Die kostengünstigere Elementsauna besteht anders als die Massivholzkabine aus Fertigelementen mit Holzrahmen, die mit Dämmstoffen ausgepolstert sind.
Das qualitativ hochwertige Holz der finnischen Polarfichte sorgt für ein mildes Klima mit angenehmer Strahlungswärme.
Sauna-Liebhaber können die Planung, Maßfertigung und Design ihrer Traum-Sauna individuell gestalten. Modern ist beispielsweise auch eine Sauna im asiatischen Stil.
Eine Sauna ist für Sportbegeisterte eine hervorragende Ergänzung im Fitnessbereich. Ein Saunabesuch nach dem Sport fördert Regeneration und Stoffwechsel.
Ob im Keller, in der Dachschräge oder als Nischeneinbau. Elementarkabinen können für jeden Raum angepasst werden.
Der zukünftige Saunabesitzer sollte sich beim Kauf an Gütersiegel wie RAL (Gütergemeinschaft Saunabau und Dampfbad e.V.), GS (garantiert geprüfte Sicherheit) und VDE (Qualitätssiegel für Steuerung und Ofen) orientieren.
Das Badezimmer entwickelt sich rasch zu einer Wellness-Oase. Eine Dusche direkt neben der Sauna dient nach dem Saunagang zur Abkühlung.
Saunasteuerungen sorgen dank modernster Technik für Sicherheit und Komfort. Eine Anschalt-Vorwahl lässt die Sauna vorab bequem aufheizen und kann beispielsweise per Handy betätigt werden.
Die Holzart spielt bei dem Saunabau eine entscheidende Rolle. Für die Außenverkleidung bieten sich beispielsweise Fichte oder Hemmlocktanne an. Für die Innenausstattung sind aufgrund der geringen Wärmeleitfähigkeit Hölzer wie Pappel, Espe oder Linde empfehlenswert.
Die Blockbohlen-Sauna ist eine klassische finnische Massivbauweise. Das Design lässt sich bei dieser Sauna austauschen, ohne diese anzutasten.
Eine Mini-Sauna passt auch in die Badezimmer-Ecke. Es ist jedoch wichtig genügend Abstand zu Wänden und Decken zu lassen, damit eine ausreichende Luftzirkulation garantiert ist.
Vorab ist es notwendig, sich über die baulichen Voraussetzungen zu informieren. Elektrozuleitungen sowie Be- und Entlüftung sollten mit einem Fachberater vor Ort abgestimmt werden.
Wellness-Liebhaber haben die Möglichkeit ihre Sauna als Erholung- und Entspannungsort so individuell wie möglich zu gestalten. Neben der Innenausstattung können auch Höhe und Breite sowie die Fensteranzahl festgelegt werden.
Ein Aufguss erhöht für kurze Zeit die Luftfeuchtigkeit und sorgt für einen höheren Hitzereiz. Es bietet sich an, einen kleinen Holzzuber voll Wasser und einen Schöpflöffel mit in die Sauna zu nehmen.
Auch eine Kombination von Sauna und Dampfdusche ist möglich. Die Dampfdusche dient neben dem Dampfbaden als Vorreinigung und Abkühlung nach dem Saunagang.
Musik- und Lichtsysteme sowie gefederte Liegen runden als Teil der Innenausstattung den erholsamen Saunagang ab.
Hartes und harzarmes Holz bietet sich für den Saunabau an. Eine geeignete Holzart ist beispielsweise die nordische Polarfichte.
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Jeder kann sich mittlerweile auch von Zuhause aus um seine Gesundheit und Fitness kümmern. Denn eine Sauna lässt sich sogar in den eigenen vier Wänden aufstellen - und dafür benötigt das finnische Bad nicht einmal viel Platz: Eine Mini-Sauna findet auch in kleineren Räumen oder im Badezimmer eine Ecke. Jedoch sollte dabei auf die aufbaubedingte Mindestraumhöhe geachtet werden. Um eine ausreichende Luftzirkulation zu garantieren, benötigt die Sauna etwas Abstand zu Wänden und der Decke. 

Elementbauweise oder Blockbohlen-Sauna?

Wer sich dazu entschließt, eine Sauna für Zuhause anzuschaffen, hat die Wahl zwischen der kostengünstigeren Elementbauweise und einer massiven Blockbohlen-Sauna. In der Elementbauweise bildet eine Holzrahmenkonstruktion, die mit Dämmstoffen ausgepolstert ist und dadurch den Energiebedarf in Grenzen hält, die Basis. Die Blockbohlen-Sauna entspricht der klassischen finnischen Bauweise und besteht aus massiven Blockbohlen, die miteinander verkämmt sind. Besonders häufig findet sich diese Bauart bei Außensaunen.

Nicht jede Holzart ist für die Sauna geeignet

Für den Bau einer Sauna ist nicht jede Holzart geeignet. Besonders zu empfehlen ist die nordische Fichte, die sehr hartes Holz liefert. Außerdem kommt die Hemmlocktanne aus dem Norden Kanadas dank ihrer harzarmen Eigenschaften für den Saunabau zum Einsatz. Für den Innenraum sollte besonders auf Hölzer mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit geachtet werden – denn sonst könnte die Liegefläche zu heiß werden. Empfehlenswert für die Bänke und Kopfstützen sind daher Pappel, Espe oder Linde.

Wer sich für einen Selbstbausatz entscheidet, kann zusätzlich Geld sparen. Eine etwa drei Quadratmeter große Sauna mit zwei Metern Höhe gibt es schon für 1.500 Euro zu kaufen. Tipp: Falscher Einsparwille bei der Installation der Sauna lohnt sich nicht - beim Einbau durch den Fachmann ist man auf der sicheren Seite und hat Anspruch auf Gewährleistung.

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z.B.: Wellness, Sauna, Whirlpool, Dampfbad

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von Matze | am 19-04-2011 | 1 Antwort
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