Innenbeleuchtung - Licht für Haus und Wohnung

Licht: Tipps für die Kinderzimmerbeleuchtung 

Schlafen, Spielen, Hausaufgaben machen: Jede Aktivität erfordert ein anderes Licht im Kinderzimmer. Deshalb sollten Eltern auf die richtige Beleuchtung achten.

von Marina Novellino

Kinder halten sich viel in ihrem Zimmer auf und verbringen ihre Zeit dabei mit ganz unterschiedlichen Dingen. Eine einzige Lampe reicht daher meist nicht aus, um ausreichend Licht im Kinderzimmer zu gewährleisten.

Licht im Kinderzimmer

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Bei der Kinderzimmerbeleuchtung gilt: Je bunter, desto besser. Kinder lieben ausgefallene Formen, Farben und Muster. Damit die Sicherheit der Kinderzimmerbewohner jederzeit gewährleistet wird, sollten Eltern zu Leuchtmitteln greifen, die nicht zu heiß werden.
Kindgerecht und zeitlos: Passend zur Kinderzimmereinrichtung sind die Lampen in ruhigen Blautönen gehalten. Das Segelbootmotiv findet sich im ganzen Raum wieder.
Die Schreibtischlampe mit verstellbarem Arm leuchtet die Arbeitsfläche punktuell aus. Da entstehen kleine Kunstwerke wie von alleine.
Ein Dach zum Träumen: Der Betthimmel mit flexiblen Stangen aus Fiberglas wird mit Halteriemen an der Matratze befestigt. Die integrierte Lichterkette sorgt für eine gemütliche Beleuchtung.
Viele Kinder haben Angst vor der Dunkelheit. Ein kleiner Hase als Lampe begleitet die Kleinen sorgenfrei in den Schlaf.
Besonders ausgefallene und handgefertigte Kinderzimmerbeleuchtung findet man in kleinen Boutiquen und Spezialgeschäften. Oft können auch Sonderwünsche berücksichtigt werden.
Ein fröhlicher Fisch an der Wand ist nicht nur eine hübsche Dekoration, sondern beleuchtet das Kinderzimmer zudem indirekt. Besonders für Kleinkinder ist das wichtig: Ihre Augen sind noch sehr empfindlich.
Ob das Lieblingsbuch nun von den Eltern vorgelesen oder selbst erarbeitet wird: Damit abends noch in Ruhe geschmökert werden kann, benötigen Kinder eine gut ausgerichtete Leselampe am Bett.
Für Piraten und Seebären bestens geeignet: Kinderzimmerbeleuchtung im maritimen Look. Mit passender Bettwäsche und Accessoires wird aus dem Kinderbett ein Piratenschiff.
Mit einer hellen Deckenleuchte kann noch bis in die Abendstunden gespielt werden, ohne die Augen zu sehr zu strapazieren. Eine einzelne Lampe reicht jedoch selten: Mit Wand und Tischleuchten bringt man auch in die dunkelsten Ecken ausreichend Licht.
Stehleuchten mit Lampenschirm geben warmes, indirektes Licht. Ein bunt gemusterter Schirm kommt bei Kindern besonders gut an.
Umlaufende Spots an der Decke können einzeln ausgerichtet werden und leuchten so den gesamten Raum gut aus. Da es im Kinderzimmer nicht unbedingt immer ruhig zugeht, sollte bei der Auswahl der Lampen auf bruchsicheres Glas geachtet werden.
Die in den Schreibtisch integrierte Lampe kann auf der linken oder rechten Seite angebracht werden – je nachdem, ob das Kind Links- oder Rechtshänder ist. Der Lichteinfall für Rechtshänder ist von der linken Seite optimal, für Linkshänder erzeugt Licht von rechts keine störenden Schatten.
Am Wickeltisch stehen Eltern meist mit dem Rücken zum Deckenlicht. Um die Arbeitsfläche für das nächtliche Wickeln dennoch gut auszuleuchten, eignet sich eine separate Wandlampe.
Individuelle, bunte Deckenlampen peppen das ganze Kinderzimmer auf. Besonders gelungen: Die Farben des Lampenschirms wiederholen sich im ganzen Kinderzimmer.
Die Motivleuchte sorgt mit stimmungsvollem Licht in warmen Tönen für eine gemütliche Atmosphäre. Der Feuerwehrmann regt die Fantasie an und bringt Abenteuer ins Kinderzimmer.
Auch wenn die Lampe gerade nicht in Gebrauch ist, ist die rosafarbene Blume ein besonderer Blickfang im Kinderzimmer. Um auf Nummer sicher zu gehen, kann das Kabel mit einem Kabelmontageset an der Wand fixiert werden.
Edel und verspielt: Für ein standesgemäßes Prinzessinnenzimmer kommt nur ein Kronleuchter in Frage. Ein schlichter Leuchter, der mit funkelnden Dekosteinen behangen, wird so zum Traum vieler Mädchen.
Tischleuchten verbreiten gedämpftes und stimmungsvolles Licht und haben deswegen einen eher dekorativen Charakter. Praktisch: Wer ein neues Farbkonzept ins Kinderzimmer bringen möchte, muss nicht gleich eine neue Lampe kaufen, sondern braucht nur den Lampenschirm auszutauschen.
Die Auswahl der Einrichtung im Kinderzimmer sollte altersgemäß sein. Bei einigen Leuchten kann beim Übergang vom Kinder- zum Jugendzimmer einfach der Lampenschirm ausgetauscht werden.
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Licht im Kinderzimmer: nach Zweck und Kindsalter aussuchen

Bei der Einrichtung des Kinderzimmers sollten Eltern zunächst überlegen, wie das Zimmer genutzt wird und danach die Kinderzimmerbeleuchtung aussuchen. So sind die Anforderungen an ein Zimmer für einen Säugling andere, als die für einen Teenager. Bei Babys ist vor allem eine indirekte Beleuchtung, die dimmbar und nicht zu grell ist von Vorteil, da Säuglinge und Kleinkinder empfindliche Augen haben. Der Wickeltisch hingegen sollte gut ausgeleuchtet sein. Am besten mit einer Wandleuchte, damit die Eltern keinen Schatten auf die Wickelablage werfen und die Kinderaugen trotzdem nicht geblendet werden. Ein Spielzimmer benötigt anderes Licht als eines, in dem die Hausaufgaben erledigt werden. So brauchen Kinder und Jugendliche beispielsweise im Spiel- und Lesebereich mehr Licht als am Bett.

Nachtlicht für beruhigtes Einschlafen

Gerade jüngere Kinder haben nachts oft noch Angst alleine einzuschlafen und wünschen sich ein kleines Licht. Dieses Nachtlicht, im Handel auch als Orientierungsleuchte angeboten, wird einfach in eine Steckdose gesteckt und spendet ausreichende Helligkeit im Dunkeln, ohne den Schlaf zu stören. Tipp: Lampen mit LED sind in vielen Farben verfügbar, dimmbar, sehr stromsparend und können daher auch die ganze Nacht brennen.

Schreibtischbeleuchtung

Für ältere Kinder, die am Schreibtisch basteln oder ihre Hausaufgaben erledigen, sollte eine Schreibtischlampe den Arbeitsplatz punktuell ausleuchten. Tipp: Der Lichteinfall für Rechtshänder ist von der linken Seite richtig, für Linkshänder erzeugt Licht von rechts keine störenden Schatten. Beim Arbeiten am Computer sollte die Lampe außerdem so angebracht werden, dass keine störenden Reflexionen auf dem Bildschirm entstehen.

Gefahrenquellen vermeiden

Bei der Auswahl der Kinderzimmerbeleuchtung sollten nur Lampen und Leuchtmitteln gewählt werden, die keine Gefahr darstellen. Licht im Kinderzimmer darf nicht zur Gefahr werden, sodass Eltern besser auf Leuchtmittel verzichten, die heiß werden können oder diese nur in Lampen außerhalb der Reichweite der Kinder nutzen. Auch beim Material der Kinderzimmerlampen eignen sich Kunststofflampen besser als Glaslampen, die beim Toben leicht zerbrechen können. Elektrische Bauteile sollten nicht leicht zugänglich sein. Beim Kauf neuer Lampen achten Eltern außerdem am besten auf das GS-Zeichen. Dieses Prüfsiegel wird von zugelassenen, unabhängigen Prüf- und Zertifizierungsstellen wie dem TÜV vergeben und kennzeichnet das Gerät als unbedenklich.

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