Haushalt & Haushaltsgeräte - kühlen, kochen, waschen
Nicht alle Wäschetrockner sind Energieverschwender. Moderne Geräte mit Wärmepumpentechnik schaffen sogar die Energieeffizienzklasse A.
von Frank Kemter(bauen.de) - Wäschetrockner haben den Ruf praktisch zu sein, aber auch enorm viel Strom zu verbrauchen. Doch das stimmt nicht immer. Denn nicht alle aktuellen Geräte arbeiten als konventionelle Abluft- oder Kondensationstrockner. Besonders sparsame Modelle bedienen sich einer Technik, die zunehmend auch bei Zentralheizungen beliebt ist: der Wärmepumpe. Wärmepumpen entnehmen einem Umgebungsmedium (zum Beispiel Außenluft) Wärmeenergie und bringen diese auf ein höheres Niveau. Dabei wird zwar Arbeitsenergie in Form von Strom benötigt, der zum Betrieb der Wärmepumpe nötig ist. Doch die Menge der entnommenen Umweltenergie ist deutlich höher als der Stromverbrauch, weshalb sich in Summe eine deutliche Ersparnis gegenüber einem konventionellen Wäschetrockner ergibt.
Wärmepumpen-Wäschetrockner verbrauchen rund 40 Prozent weniger Energie als handelsüblichen Trockner, berichtet das Portal www.hausgeraete-plus.de. Damit werden sie in die begehrte Energieeffizienzklasse A eingestuft. Abluft- und Kondensationstrockner erreichen oft nur die Klasse C, bestenfalls die Klasse B.
Wie sparsam eine Wärmepumpe tatsächlich ist, hängt aber auch vom Nutzungsverhalten ab: Je höher die Schleuderdrehzahl der Waschmaschine ist, desto weniger Wasser ist noch in der Wäsche enthalten. Voll beladene Wäschetrockner arbeiten zudem effizienter als nur teilbeladene Trockner.
© Immowelt AG 2012 ® www.bauen.de Wissen rund ums Bauen!