Einbruchmeldeanlagen

Alarmanlage: Mehr Sicherheit fürs Eigenheim

Michaela Hummel | 3050 Aufrufe | 
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Einbruchmeldeanlagen verhindern zwar keinen Einbruch, doch durch ihre Meldefunktion wirken sie abschreckend. Solche Anlagen, kurz EMA genannt, sind deshalb eine sinnvolle Ergänzung zu mechanischen Einbruchsicherungen.

Haussicherheit (7 Artikel):

Alarmanlage, Einbruchmeldeanlagen, EMA

In der Dunkelheit sinkt das Risiko eines Einbrechers entdeckt zu werden. Einbruchmeldeanlagen können hier durch grelles Licht und Sirenen abschrecken. Foto: Wedopress

Überwachungsmöglichkeiten: Fallen- und Außenhautüberwachung

Einbruchmeldeanlagen überwachen bestimmte Schwachpunkte eines Hauses. Damit sind sie eine ideale Ergänzung zu mechanischen Einbruchsicherungen, weil sie etwa beim Einschlagen einer Scheibe auslösen. Man unterscheidet zwei Möglichkeiten: Bei der Fallenüberwachung werden die Bereiche eines Hauses durch Bewegungsmelder überwacht, die ein Einbrecher mit hoher Wahrscheinlichkeit betritt. Der Nachteil dabei: Der Eindringling befindet sich bereits im Haus.

Bei der Außenhautüberwachung werden mittels Kontakten vor allem Fenster und Türen überwacht. Der Alarm geht los, wenn diese gewaltsam geöffnet oder eingeschlagen werden. Der entscheidenden Vorteil hierbei: Der Alarm setzt ein, bevor der Täter ins Haus vordringt. Zudem können diese Einbruchmedeanlagen auch eingeschaltet werden, wenn die Bewohner zu Hause sind. Die Ausstattung aller relevanten Fenster und Türen kann allerdings sehr teuer werden, weshalb meist eine Kombination beider Überwachungsmöglichkeiten zum Einsatz kommt.

Funksysteme auch nachträglich unkompliziert möglich

Eine drahtgebundene Alarmanlage eignet sich für Neubauten oder bei größeren Renovierungen - dann können ohne großen zusätzlichen Aufwand entsprechende Elektrokabel verlegt werden. Um bestehende Gebäude nachzurüsten, eignen sich Funkalarmsysteme - hier wird in der Regel nur ein Festnetztelefonanschluß oder ein Mobiltelefon benötigt. Per Funkübertragung werden so Bewegungsmelder, Tür- und Fenster-Sensoren, Glasbruchmelder und ähnliches angeschlossen. Wird bei einem versuchten Einbruch eines dieser Geräte aktiviert, schlägt das System Alarm. Funkalarmsysteme sind je nach Wunsch und Geldbeutel erweiterbar.

Einbruchmeldeanlagen: So funktioniert's

Ein Externalarm soll Langfinger durch optische und akustische Signale abschrecken und die Nachbarn durch sehr helles Licht und Sirenen aufmerksam machen. Der Internalarm beschränkt sich auf eine Alarmierung innerhalb eines Gebäudes und soll anwesende Personen warnen.

Eine Alarmmeldung per Fernalarm wird üblicherweise an ein Wach- und Sicherheitsunternehmen übertragen, das nach einer Vorprüfung alles weitere veranlasst. Ähnlich verhält es sich mit dem sogenannten stillen Alarm - die lautlose Alarmweiterleitung an einen Sicherheitsdienst.

Alarmanlage: Besser vom Profi einbauen lassen

Eine Alarmanlage ist in ihrer Funktionsweise sehr komplex und die Auswahl groß. Deshalb ist es wichtig, auf eine professionelle Beratung, Planung und Installation zu achten, bei der alle Gegebenheiten des Hauses und des Wohnumfelds einbezogen werden. Tipp: Die Prüfnummer DIN EN 45011 garantiert ein zertifiziertes Produkt.

Um Fehlalarme zu vermeiden, sollten Einbruchmeldeanlagen am besten von einem Profi eingebaut werden. Auf den Internetseiten der Polizei findet sich für einige Bundesländer ein Adressennachweis qualifizierter Unternehmen von Überfall- und Einbruchmeldeanlagen.

(Kriminal-)Polizeiliche Beratungsstellen helfen

Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, dass er unter den vielen Einbruchmeldeanlagen die richtige auswählt, kann sich im Vorfeld kostenlos und neutral bei einer polizeilichen Beratungsstelle informieren.

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Kommentar von: H-W-Schmidt

23-07-09 13:36
Ich habe selbst vor kurzem eine <a href="http://www.patron-ag.de">Funk-Alarmanlage</a> nachgerüstet und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wichtig war mir die unkomplizierte Verlegung also keine Wände aufstemmen o.ä.
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