Haussicherheit - Haus sichern und schützen

Dank Haushüter sorgenfrei in den Urlaub

Beruhigt in den Urlaub, während sich ein Haushüter um die eigenen vier Wände kümmert. bauen.de erklärt, wie es funktioniert.

von Alexander Reindl
Haushüter, Housesitter
Haushüter kümmern sich während der Urlaubszeit nicht nur um Garten und Briefkasten sondern versorgen auch die geliebten Haustiere. Foto: VDHA / Immowelt.de

Viele Hausbesitzer beschäftigt vor dem Urlaub eine wichtige Frage: Wer kümmert sich um die eigenen vier Wände, während sie die Ferien in der Sonne genießen? Die Antwort liefern Haushüter-Agenturen. Sie vermitteln rüstige und seriöse Rentner, die sich in vorübergehend verwaisten Räumen einquartieren und anfallende Arbeiten erledigen.

Haushüter bieten breites Leistungsspektrum

Dabei gießen sie nicht nur Zimmerpflanzen und wässern den Garten sondern versorgen auf Wunsch auch Haustiere - in ihrer gewohnten Umgebung. Außerdem leeren Housesitter regelmäßig den Briefkasten, senden gegebenenfalls wichtige Briefe zum Urlaubsort nach und nehmen Telefonanrufe entgegen. In Notfällen verständigen Haushüter selbständig Handwerker, Polizei oder den Tierarzt. Sogar die Pflege bedürftiger daheim gebliebener Menschen zählt zum Leistungsangebot vieler Agenturen. Das Fachportal bauen.de weist darüber hinaus auf einen weiteren Vorteil der hilfsbereiten Untermieter hin: ein bewohntes Haus ist deutlich weniger einbruchsgefährdet.

Wer sein Eigenheim fremden Menschen anvertraut, muss sich auf deren Seriosität verlassen können. Es empfiehlt sich daher, sich an behördlich zugelassene Agenturen zu wenden, die im Verband Deutscher Haushüter Agenturen e. V. (VDHA) organisiert sind. Sie beschäftigen Senioren, die sich mit der Urlaubsvertretung ein Taschengeld verdienen können - ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis und tadellose Referenzen vorausgesetzt.

Housesitter: Nicht ganz billig

Billig ist der Rundum-Service nicht. Rund 50 Euro werden pro Tag fällig, für die Betreuung des geliebten Terriers fallen 5 Euro zusätzlich an. Hinzu kommen Fahrtkosten. Allerdings können 20 Prozent der Kosten, aber maximal 4.000 Euro im Jahr, als haushaltsnahe Dienstleistung von der Einkommensteuer abgesetzt werden. Im Preis inbegriffen sind bei den VDHA-Dienstleistern Versicherungen - falls dem Housesitter die teure Ming-Vase aus der Hand rutscht. Wichtig: Interessenten sollten sich spätestens zwei Wochen vor der Reise um einen Haushüter kümmern. Die Agentur vereinbart dann zeitnah einen ersten Kennenlern-Termin.

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