Einbruchschutz: Bloß kein Hintertürchen offen lassen

Mit wenigen Nachrüstungen kann ungewollten Eindringlingen das Leben schwer gemacht werden. bauen.de gibt Tipps, wie effektiver Einbruchschutz aussehen kann.
Heike Dettmar
Einbruchschutz
Schon mit wenigen Handgriffen kann man den Einbruchschutz erhöhen und Eindringlingen das Leben schwer machen. Foto: Elero / Immowelt.de

Neun von zehn Haus- und Wohnungseinbrüchen finden in Abwesenheit der Bewohner statt. Doch schon mit relativ geringem Aufwand an den richtigen Stellen lässt sich die Sicherheit erhöhen.

Nachrüsten für besseren Einbruchschutz

Die Polizeistatistik belegt, dass Einbrecher am häufigsten durch Fenster und Terrassen- oder Balkontüren in Häuser und Wohnungen einsteigen. Daher sollten zum besseren Einbruchschutz Standardfenster mit einfacher Rollzapfen-Verriegelung nachgerüstet werden, da sie in Sekunden aufgehebelt sind. Einbruchhemmende Beschläge mit ineinander greifenden Pilzkopfzapfen und absperrbare Fenstergriffe können diese Sicherheitslücke schließen. Auch zusätzliche Sicherheitsschließbleche an den Ecken und möglichst auch in der Mitte des Rahmens und in Fenstergriffhöhe erhöhen den Schutz. Für Balkon- und Fenstertüren gibt es spezielle Hebe-und Schiebetürsicherungen, -beschläge und -schlösser, die Einbrechern das Leben erschweren.

Verglasungen sind Schwachstellen

Auch die Verglasungen der Fenster- oder Terrassentüren sind Schwachstellen. Denn herkömmliche Isolierglasscheiben sind schnell eingeschlagen. Mehrfachverglasungen, die der Wärmedämmung dienen, haben keine Auswirkung auf die mechanische Sicherheit des Fensters. Verbund-Sicherheitsglas bietet da deutlich mehr Einbruchschutz. Wer nicht gleich ganz umrüsten will, kann auch mit einer durchwurfhemmenden Sicherheitsfolie nachhelfen. Sie hält das durch einen Angriff zerbrochene Glas im Rahmen zusammen und erschwert damit den Durchlass nach innen erheblich.

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