Für hohe Einbruchsicherheit: Schwachstellen am Haus erkennen und beseitigen

Eigenheimbesitzer können die Einbruchsicherheit ihres Hauses deutlich erhöhen, indem sie mögliche Sicherheitslücken beseitigen.
Katrin Hausmann
Einbruchsicherheit, Einbrecher, Eigenheim
Einbrecher nutzen Schwachstellen wie schlecht gesicherte Fenster, um ins Haus zu gelangen. Hausbesitzer sollten daher die Einbruchsicherheit ihres Eigenheims genau überprüfen. Foto: Initiative "Nicht bei mir!"

Viele Häuser haben in punkto Einbruchsicherheit Schwachstellen. Das nutzen Einbrecher schamlos aus. Hausbesitzer können der Gefahr vorbeugen, indem sie Schwachstellen beseitigen.

Sicherheitslücken bei Fenstern und Balkontüren

Potentielle Einstiegsmöglichkeiten für Einbrecher sind Fenster, Balkon- sowie Terrassentüren. Einbruchsichere Modelle sind in der Regel mit Sicherheitsglas ausgestattet, das Nachrüsten ist allerdings aufwendig und teuer. Als Alternative können die alten Scheiben mit durchwurfhemmender Sicherheitsfolie versehen werden. Einbruchsichere Rollläden sind mit einer dicken Panzerschicht versehen und können nicht einfach aufgeschoben werden. Besonders einladend sind ungesicherte Kellerfenster. Sie sollten mit Gittern geschützt werden. Lichtschächte können mit stahlarmierten Glasbausteinen abgedeckt werden.

Die Fenster sollten fest im Mauerwerk verankert sein, damit sie nicht von außen herausgehebelt werden können. Innenliegende Fensterbeschläge mit Pilzkopfzapfen verkrallen sich förmlich in ihrem Gegenstück und schützen so gegen das Aufhebeln des Fensters. Zusätzlich erhöhen Verriegelungen auf der Band- und Griffseite von Fenster oder Balkontür die Einbruchsicherheit.

Einbruchsicherheit für Eingangs- und Kellertüren erhöhen

Eine einbruchhemmende Tür ist stabil verarbeitet und gut in der Wand verankert. Auch auf das Schloss sollte ein großes Augenmerk gerichtet werden: Aufbohrsichere Einsteck- oder Zylinderschlösser mit Mehrpunktverriegelung und einem stabil verschraubten Schutzbeschlag verwehren unerwünschten Gästen den Zutritt. Aber auch Zusatzschlösser mit Sperrbügeln helfen, etwaige Sicherheitslücken bei Türen auszuräumen.

Liegt die Kellertür außerdem in einem schwer einsehbaren Bereich, schreckt eine Leuchte mit Bewegungsmelder nahe dem Eingangsbereich ab.

Mögliche Einbruchhilfen auf dem Grundstück beseitigen

Bäume und Sträucher in der Nähe des Hauses können als ideale Kletterhilfe dienen. Fenster und Fenstertüren in diesem Bereich sollten daher besonders gut gesichert werden. Auch hier bietet sich ein Bewegungsmelder an. Gegenstände wie Gartenmöbel oder Leitern können von Einbrechern als Kletterhilfe eingesetzt werden. Bei längerer Abwesenheit sollten diese sicher verstaut werden. Finden die Einbrecher einen Stromanschluss auf dem Grundstück, können sie Elektrowerkzeuge nutzen, um sich Zutritt zum Haus zu verschaffen. Wer länger nicht zu Hause ist, sollte außerdem die Außensteckdosen abstellen, um die Einbruchsicherheit nicht zu gefährden.

verfasst am: 19.07.2011
Weitere Artikel zum Thema
Fragen zum Thema

Empfehlungen aus der Redaktion

Kochen Sie Ihr eigenes Süppchen
Egal ob Landhausküche, Amerikanische Küche oder top-moderner Gourmettempel – Küchen sind heutzutage viel mehr als nur ein Raum zum Kochen. Sie sind oft das Zentrum der Kommunikation für Freunde und Familie. Wissenswertes, von Typen und Anbietern, bis hin zur perfekten Planung und Umsetzung, finden Sie hier. mehr
Das Dach sanieren - wann und wie?
Ein Dach muss auch in unseren Breiten allerhand aushalten. Deshalb braucht es Pflege, wenn auch nur in großen Abständen. Wurde ungenügend gewartet oder ist das Dach einfach in die Jahre gekommen, steht früher oder später eine Dachsanierung an. mehr
Der beste Platz für Auto und mehr
Ob Garage oder Carport – ein geschützter Platz fürs Auto lohnt sich. Vor allem, wenn auch Motorrad, Fahrrad, Gartengeräte oder Mülltonnen untergebracht werden können. Die wichtigen Infos zur Planung, Gestaltung und Ausführung finden Sie hier. mehr
Dachausbau: Preiswert neuen Wohnraum schaffen
Wer einen Dachboden zum Wohnraum ausbaut, zahlt für den Quadratmeter ungefähr 500 Euro weniger als für einen Neubau. Doch nicht alle Dächer sind gleichermaßen für einen Dachausbau geeignet, außerdem engen Vorschriften den Spielraum gesetzlich ein. mehr
Nullenergiehaus - ökologisches Wohnen der Zukunft?
Unabhängigkeit von Energieversorgern und damit von steigenden Energiepreisen - das ist der Traum vieler Hausbesitzer. Das Nullenergiehaus deckt seinen gesamten Wärme- und Strombedarf durch Sonnenenergie selbst. mehr
Sie möchten Ihr Unternehmen hier präsentieren?
Profitieren Sie von der Bekanntheit von www.bauen.de und nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf.
Tel.: +49 (0)911/520 25-20
E-Mail: service@bauen.de
  • DIANA Bad
    DIANA – Ihr ganz persönli...
  • Carportwerk GmbH
    easycarport
Unsere Experten beantworten Ihre persönlichen Fragen
Sie suchen Fachleute in Ihrer Region? Sie suchen Anbieter und Händler, um sich vor Ort zu informieren?
Wo suchen Sie?

Newsletter abonnieren

Sie wollen über die wichtigsten Themen auf bauen.de informiert sein? Abonnieren Sie jetzt unseren monatlichen Newsletter

© Immowelt AG 2013   ® www.bauen.de Wissen rund ums Bauen!

Feedback abgeben