Haussicherheit - Haus sichern und schützen
Einbruchhemmende Schlösser fürs Haus werden von Sicherheitsexperten empfohlen. Man kann sie auch noch nachträglich einbauen.
von Frank KemterBeim Einbruchschutz gilt: Das schwächste Glied in der Kette bestimmt, wie sicher ein Haus vor Langfingern geschützt ist. Denn sichere Türen bringen wenig, wenn die Schlösser leicht zu knacken sind. Deshalb sollten Bauherren auf solche Details achten, denn es sind keine zu vernachlässigenden Kleinigkeiten.
Bauherren sollten deshalb darauf bestehen, dass einbruchhemmende Schlösser eingebaut werden. Diese sind in der DIN-Norm 18251 näher definiert. Es gibt die Klassen eins bis fünf, wobei Schlösser der Klasse eins nur einen schlechten, solche der Klasse fünf hingegen einen sehr guten Einbruchschutz bieten. Die Polizei Bayern empfiehlt, Zylinderschlösser der Klassen vier oder fünf zu verwenden. Bei einem Sicherheitsschloss mit Mehrfachverriegelungen reichen demnach jedoch schon Schlösser der Klasse drei.
Der Einbruchschutz kann durch einen Austausch der Schlösser auch im Nachhinein leicht verbessert werden. Beim Einbau eines Sicherheitsschlosses ist darauf zu achten, dass die einzelnen Komponenten sinnvoll aufeinander abgestimmt werden. So ist unter anderem auf die Standhaftigkeit der Profilzylinder zu achten: Hier empfiehlt es sich, auf ein Produkt der Angriffswiderstandsklasse zwei mit Bohrschutz und integriertem Ziehschutz zurückzugreifen. Auch auf die Qualität des Schutzbeschlages sollte geachtet werden. Zertifizierte Produkte geben dabei die Sicherheit, dass diese auch halten, was sie versprechen. Verbreitete Labels sind ift Zertifizierungsstelle, VdS Schadenverhütung-Zertifizierungsstelle und PIV CERT Zertifizierungsvereinigung.
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