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Kaminofen: gemütliches Ambiente für zu Hause 

Durch wohlige Wärme und heimeliges Knistern sorgt ein Kaminofen zu Hause für Gemütlichkeit. Ein weiterer Vorteil: Mit dem Ofen lässt sich erheblich Energie einsparen.

von Katrin Hausmann

Ob klassisch, modern oder in rustikalem Design - ein Kaminofen schafft ein gemütliches Ambiente und ist ein Blickfang im Wohnbereich. Ob kantig und breit oder rund wie eine Kugel: Was Form, Materialauswahl und Farbgebung anbelangt, sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Auch die Glasdekore der Sichtfenster werden immer raffinierter. Frei drehbare Brennkammern erlauben einen Blick auf das Flammenspiel aus verschiedenen Perspektiven.

Kaminofen: Von klassisch bis modern

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Ein Kaminofen schafft ein gemütliches Ambiente. Bei der Form-, Material- und Farbwahl sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt.
Dieser Kaminofen dreht sich um die eigene Achse – so kann das faszinierende Spiel der Flammen aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden.
Wo der Ofen platziert wird, bleibt ganz dem Bauherren überlassen. Eine Möglichkeit ist die Zimmerecke.
Ein Kaminofen im Wintergarten schafft auch an kalten Tagen eine behagliche Atmosphäre.
Öfen lassen sich als Wandelement einbauen. Eine andere Möglichkeit: als Eckelement.
Ein Kaminofen mit abgerundeter Rückseite kann sehr gut in der Ecke des Zimmers platziert werden.
Achtung – die Grenzwerte für die Feinstaub- und Kohlenmonoxidbelastungen dürfen nicht überschritten werden. Dies am bestem gleich beim Kauf des Kaminofens vom Händler bescheinigen lassen.
Das Design von Kaminöfen – ob klassisch, modern oder rustikal – fügt sich gut in die heutigen Wohn- und Einrichtungstrends ein.
Ist der Ofen mit Speckstein, Keramik oder Granit ummantelt, kann die Wärmespeicherung erheblich verlängert werden.
Ein schwebender Kamin ist nicht nur ein Blickfang. Die freihängende Bauart ermöglicht ein Ausrichten der Kaminöffnung in jede gewünschte Richtung.
Ein Kaminofen heizt einen kühlen Raum in kürzester Zeit auf angenehme Zimmertemperatur.
Durch den Einsatz von wärmespeicherndem Material verlängert sich die Wärmeabgabe spürbar.
Modernste Fertigungsverfahren ermöglichen formschöne, umweltfreundliche und langlebige Kaminöfen.
Die vielfältige Auswahl an Kaminöfen ermöglicht es, das gewünschte Modell mit der Inneneinrichtung harmonisch abzustimmen.
Zu brennbaren Materialien wie Teppich oder Holz sollte ein Sicherheitsabstand eingehalten werden. Feuerfeste Bodenplatten schützen vor Funkenflug.
Bei der Form sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Dieses runde Modell findet mühelos Platz.
Die Sicherheit ist wichtig, insbesondere wenn Kinder im Haus sind. Eine selbstverriegelnde Feuertür erhöht die Sicherheit.
Dieser Kaminofen bietet von drei Seiten einen Blick auf das Flammenspiel.
Je nach Inneneinrichtung und Raumgröße kann der passende Kaminofen gewählt werden. Ob im Hochformat oder Querformat – die Auswahl ist vielfältig.
Der Feuerraum auf dem Sockel ist nach links und rechts drehbar.
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Neben der klassischen Variante für Scheitholz, Holz- und Braunkohlebriketts gibt es auch Modelle, die mit Pellets oder Gas betrieben werden können. Klassische Kaminöfen sind in der Regel aus Gusseisen gefertigt. Viele moderne Exemplare sind als Stahlblech-Variante erhältlich. Öfen, die zusätzlich mit Keramik, Speckstein oder Granit ummantelt sind, strahlen viel Wärme ab. Ist die Brennkammer außerdem mit feuerfesten Schamottsteinen oder keramischen Werkstoffen ausgekleidet, wird der Brennraum isoliert und die gewünschten Temperaturen werden dort schnell erreicht. Dank der eingebauten feuerfesten Glasscheibe können Ofenbesitzer außerdem stets einen Blick auf das Flammenspiel genießen.

Angenehme Wärme für den Wohnraum

Die meisten Kaminöfen heizen durch Strahlungs- und Konvektionswärme. Das bedeutet, dass der Ofen über die Außenhaut Wärme abgibt. Zusätzlich strömt warme Luft über Konvektion in den Raum. Der Nachteil: Durch die Luftbewegung werden Staub und kleinste Teilchen aufgewirbelt, was vor allem Allergikern zu schaffen machen kann.

Beim Kauf des Ofens sollte mit einem Fachmann geklärt werden, wie viel Heizleistung wirklich nötig ist, damit die gewünschte Wärme im Wohnbereich entsteht. Bestimmt wird diese aus der Wohnfläche, dem Dämmniveau der Wände und der Luftdichtigkeit des Gebäudes. Wasserführende Modelle können die Zentralheizung unterstützen oder sogar ganz ersetzen. Etwa anhand eines wasserführenden Heizeinsatzes, auch Wassertasche genannt, kann der Kaminofen an das bestehende Heizungssystem angeschlossen werden. Dies kann bei geschlossenen Kaminöfen durchaus rentabel sein, denn im Vergleich zu offenen Kaminen sind diese verhältnismäßig effizient: Sie erreichen je nach Material und Bauweise einen Wirkungsgrad von bis zu 70 Prozent.

Feinstaub und Kohlenmonoxid: Grenzwerte einhalten

Ein weiterer wichtiger Punkt: Die Grenzwerte für die Feinstaub- und Kohlenmonoxidbelastung, die in der Bundesimmissionsschutzverordnung vom März 2010 festgeschrieben sind, dürfen nicht überschritten werden. Wer einen Kaminofen kauft, sollte sich vom Händler gleich bescheinigen lassen, dass das Modell die vorgegebenen Werte nicht überschreitet.

Kaminofen aufstellen

Generell ist beim Aufstellen darauf zu achten, dass der Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien wie Teppich oder Holz eingehalten wird. Brennbarer Fußboden ist beispielsweise mit einer feuerfesten Bodenplatte vor Funkenflug zu schützen. In der Regel sollte der Abstand zu brennbaren Gegenständen nach vorne 50 Zentimeter betragen. Auch seitlich der Tür sind 50 Zentimeter freizuhalten. Der seitliche und hintere Abstand zu brennbaren Wänden und Möbelstücken beträgt 40 Zentimeter. Hersteller können für ihre Modelle aber auch andere Werte fordern. Daher sollten deren Angaben zusätzlich überprüft werden. Zum Abschluss des Kaminofeneinbaus müssen Ofenbesitzer zudem vom Schornsteinfeger prüfen und bestätigen lassen, dass die Abgase sicher abgeführt werden.

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