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Kaminofen mit Speicherstein

Neue Öfen mit Speichersteinen verbinden die Vorteile von Kachelöfen und Kaminöfen.

von Frank Kemter
Kaminofen
Kaminöfen mit Speichersteinen spenden viele Stunden lang Wärme. Foto: Austroflamm/djd

(bauen.de) Kachelöfen haben den Vorteil, dass sie auch viele Stunden, nachdem das Brennholz bereits verbrannt ist, immer noch Wärme abstrahlen. Denn sie verfügen über eine große Masse, die Wärme über einen langen Zeitraum speichern und peu à peu wieder abgeben kann. Kaminöfen hingegen verfügen normalerweise über wenig Speichermasse. Sie geben zwar schnell Wärme ab, sobald das Feuer geschürt ist. Doch nach dem Erlöschen wird es auch schnell wieder kühl.

Bis zu zwölf Stunden Wärme

Neuerdings gibt es aber auch Öfen, die beide Prinzipien miteinander vereinen: Ein österreichischer Hersteller hat einen Kaminofen entwickelt, bei dem oberhalb des Brennraums eine besonders schwere Speichermasse angebracht ist. Bis zu zwölf Stunden soll der neue Ofen nach Angaben des Herstellers Austroflamm noch Wärme abgeben. Außerdem kann die Wärmeabgabe geregelt werden: Mit einem Hebel lässt sich einstellen, ob viel oder wenig Konvektionsluft abgegeben werden soll. Diese Regelbarkeit bewirkt auch, dass der neue Ofen sehr effizient mit der im Brennholz enthaltenen Energie umgeht.

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