Eine neue Wandgestaltung verleiht den eigenen vier Wänden gleich eine ganz neue Atmosphäre. Ob dabei nun eine neue Tapete, ein frischer Putz oder eine außergewöhnliche Wandfarbe zum Einsatz kommt – oft verändert diese Umgestaltung den kompletten Charakter einer Wohnung. Bauen.de gibt Tipps zur Wandgestaltung mit Putz, Farbe oder Tapete. Geübte Heimwerker erfahren außerdem, wie sie selbst frischen Wind ins Eigenheim bringen können.
Putz, Foto: lunamarina/Fotolia.com
Wände verputzen mit Streichputz oder Reibeputz aus Lehm oder Kalk. mehr
Tapete, Foto: robepco/Fotolia.com
Es muss nicht immer Raufaser sein. Alternativen sind Vlies- oder Flüssigtapete. mehr
Wandgestaltung, Farbe, Lack, Foto: kameel/Fotolia.com
Hauptsache bunt: Verschiedene Lacke und Farben machen's möglich. mehr

Von knallig bis dezent – Tapete mit verschiedenen Mustern

Wer verschiedene Muster und Farben an seine Wände bringen will, erreicht dieses Ziel am besten mit Tapeten. Die Auswahl ist heute nahezu unbegrenzt. Die klassische Raufasertapete gibt es genauso wie Tapeten mit knallig-bunten Mustern, in gedeckten Farben oder mit nur kleinen Farbakzenten. Dabei haben sich in den vergangenen Jahrzehnten auch bei den Materialien die Möglichkeiten verändert. Längst sind Hausbesitzer nicht mehr auf Papier angewiesen: Das Trägermaterial von Malervlies beispielsweise besteht aus Zellstoff; Naturtapeten werden gleich ganz aus den entsprechenden Naturfasern wie Gras, Schilf oder Bambus hergestellt.

Farbe und Lack: Den Wänden einen neuen Anstrich geben

Auch bei Farben und Lacken haben Heimwerker inzwischen eine große Auswahl – für fast jede Oberfläche gibt es inzwischen den passenden Anstrich. Tipps und Tricks zum richtigen Streichen und zu den passenden Farben finden sie bei bauen.de. So ist etwa bei der Verwendung von Latexfarbe besondere Vorsicht geboten, denn sie ist nicht atmungsaktiv. Wer komplette Räume damit streicht, läuft Gefahr, die Wohnung von innen zu versiegeln. Dann teilt man sich die Wohnung eventuell bald mit Schimmelpilz und Co.

Zudem erhalten Heimwerker bei bauen.de Tipps, wie beim Streichen nichts schief geht. So kann vorab mit einem Klebestreifen geprüft werden, ob an der Wand noch zu viele Farbsplitter der alten Farbe haften, die beim neuen Anstrich stören könnten. Wer zudem darauf achtet, mit einer Farbrolle zunächst einmal senkrecht, dann kreuz und quer und am Ende wieder senkrecht über die Wand zu gehen, sorgt für ein gleichmäßiges Farbbild und vermeidet Streifen und Flecken. Damit sich beim Streichen keine Nasen bilden, ist es zudem wichtig, überschüssige Farbe auf einem Streichgitter abzustreifen – nur so wird die Farbe gleichmäßig auf der Rolle verteilt.

Wände richtig verputzen

Putz dient längst nicht mehr ausschließlich dazu, dass Mauerwerk auf einen Anstrich oder das tapezieren vorzubereiten. Unterschiedlich aufgetragen,  lassen sich damit auch Wände gestalten. Dabei wird der Putz aufgetragen und anschließend mit speziellen Farbrollern oder dem Reibebrett strukturiert. Allerdings gibt es auch hier einiges zu beachten – so sollte der Strukturputz je nach Sorte bereits kurze Zeit nach dem Auftragen weiterbearbeitet werden. Alle wichtigen Hinweise finden Heimwerker auf bauen.de.

Auch für die Gestaltung der Außenfassade bietet Putz vielfältige Möglichkeiten. Mineralischer Putz, also solcher, der beispielsweise die Bindemittel Baukalk, Zement, Gips oder andere Gemische enthält, wird in trockener Form angeliefert und kann erst in Verbindung mit Wasser weiterverarbeitet werden. Er hat einen hohen pH-Wert, wirkt daher alkalisch und macht die Fassade insgesamt unempfindlicher gegen Schimmel. Organisch gebundener Putz nutzt als Bindemittel dagegen Kunstharz, das ihn elastischer und damit unempfindlicher gegen hitze-, feuchtigkeits- oder kältebedingte Spannungsveränderungen macht.

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