Wohnen mit Kindern - Möbel, Licht, Farbe fürs Kinderzimmer
Kinder sind kleine Entdecker. Um sie vor Unfällen in der Wohnung zu schützen, müssen bei der Einrichtung einige Gefahrenquellen ausgeräumt oder gesichert werden. bauen.de gibt Tipps, wie man die Kindersicherheit erhöhen kann.
von Michael GneussFür Kleinkinder ist die Wohnung ein Abenteuerspielplatz. Doch da sie noch kein Gefühl für Gefahren haben, sollten die Eltern die Kindersicherheit in den eigenen vier Wänden erhöhen und einige Vorsichtsmaßnahmen beachten. Besonderes Augenmerk ist dabei auf die Küche zu richten. Gefahrenquellen lauern bei heißen Herdplatten, Tischdecken und scharfen Küchenwerkzeugen. Mit einem Herdschutzgitter können Verbrennungen an der Herdplatte oder an heißen Töpfen und Pfannen verhindert werden. Zusätzlich sollte auch ein Backofenfenster-Schutz nicht vergessen werden.
Scharfe Gegenstände sind außerhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren. Sie fassen alles an und stecken vieles in den Mund. Schubladen und Schränke sind daher mit Klemmsperren, beispielsweise Haken, zu versehen. In entsprechend gesicherte Schränke gehören auch die Reinigungsmittel, um Verbrennungen, Verätzungen oder Vergiftungen zu vermeiden.
In der gesamten Wohnung muss in puncto Kindersicherheit darauf geachtet werden, dass die Möbel stabil und kippsicher angebracht sind. Haben die Einrichtungsgegenstände scharfe Kanten, sollten diese ausgepolstert oder abgedeckt werden. Dafür bieten sich beispielsweise Plastikschutzkappen an. Fenster sollten mit abschließbaren Griffen, Steckdosen mit Steckdosenschutz, und alle Treppen mit entsprechenden Schutzgittern gesichert werden.
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