Alternative Fassadenverkleidungen

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Bei Fassadenverkleidungen geht es neben der Optik auch immer um ganz praktische Gesichtspunkte. Eines der Hauptziele beim Hausbau ist natürlich eine optimale Wärmedämmung. Aber auch Solarmodule sind eine Alternative.

Foto: BSW-Solar SMA

Die größte Gefahr für Fassaden ist Feuchtigkeit. Wenn Wasser eindringt, kann die Wärmeschutzfunktion erheblich eingeschränkt werden. Auf der Suche nach effizienten Methoden, die dieses Problem verhindern sollen, wurden vorgehängte hinterlüftete Fassade entwickelt.

Eigenständige Trocknung

Bei einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade wird konstruktiv verhindert, dass Feuchtigkeit eindringen kann. Dies geschieht durch einen zirkulierenden Luftstrom. Der entscheidende Vorteil dieser Technik liegt darin, dass die äußere Schicht der Fassade nicht dampfdurchlässig sein muss. Der Grund: Wasserdampf wird in einem Hohlraum zwischen der äußeren Fassade und dem Dämmstoff abtransportiert. Das Geheimnis dabei ist ein zwei bis vier Zentimeter breiter Spalt, der dafür sorgt, dass die Luft zirkulieren und so den Wasserdampf mit sich nehmen kann. Wer vorgehängte hinterlüftete Fassaden als Alternative nutzen will, muss sich jedoch im Klaren darüber sein, dass er dafür tiefer in die Tasche greifen muss, als bei herkömmlichen Fassaden.

Solarmodule als Fassadenverkleidung

Was beim ersten Hinsehen ein wenig merkwürdig anmuten mag, ist doch möglich: Solarmodule eignen sich tatsächlich als alternative Fassadenverkleidungen. Wie eine sonst bauübliche Fassadenplatte werden die Module als Witterungsschutz in die Fassade eingearbeitet. Als Werkstoff und Baumaterial lassen sich Solarmodule am ehesten mit Glasplatten vergleichen. Auch hier gilt, dass die Module hinterlüftet werden müssen.


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