Holzbadewanne: Baden in Holz

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Einrichtungsgegenstände aus Holz sind im Trend – auch im Bad. Viele Menschen entscheiden sich dabei inzwischen für eine Holzbadewanne. Beim Kauf sollten sie dabei jedoch einige wichtige Qualitätsmerkmale beachten.

Lange Zeit prägten vor allem Edelstahl, Keramik und Chrom das Badezimmer – Materialien, die ein kühles Ambiente vermitteln. Für Wohnlichkeit stehen eher natürliche Rohstoffe. Diverse Hersteller bieten deshalb inzwischen auch Badewannen aus Holz an.

Holzbadewanne, freistehend, rund, Foto: Top Impex
Holzbadewanne, Streifen-Optik, Foto: ALEGNA AG
Holzbadewanne, Whirlpool, Foto: nobelli.de
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Die Wahl des richtigen Holzes

Ist die Entscheidung für eine Holzbadewanne gefallen, sollten Käufer zunächst auf die Art des Holzes achten. Dabei eigenen sich harzreiche Holze besonders gut, beispielsweise Lärchenholz. Der Harzanteil sorgt von Natur aus für eine gute Versiegelung der Oberfläche. Weniger gut eignen sich dagegen Sorten wie Ahorn oder Buche. Diese sehen zwar gut aus, neigen aber dazu, aufgrund ihrer hohen Holzfeuchte, später nachzutrocknen. Die Konsequenz ist, dass das Holz sich verzieht – im schlimmsten Fall führt das dazu, dass Risse entstehen und die Badewanne undicht wird. Käufer sollten sich daher auch über die Holzfeuchte informieren: Diese sollte zwischen sechs und neun Prozent liegen.

Auf die Versiegelung kommt es an

Moderne Holzbadewannen müssen heute nicht mehr regelmäßig von Hand neu geölt oder versiegelt werden. Im Rahmen des Herstellungsprozesses werden sie nach und nach imprägniert, grundiert, versiegelt und häufig auch mit einem speziellen Kratzschutz versehen. Wer sich für eine Holzbadewanne interessiert, sollte sich beim Kauf vor allem über die Beständigkeit dieser Versiegelung informieren. Hersteller von günstigen Modellen sparen oft am falschen Ende und verwenden beispielsweise eine Versiegelung, die nicht ausreichend elastisch ist und nicht mit dem Holz arbeiten kann. Käufer sollten sich ein Bild davon machen, ob die Oberflächenversiegelung gleichmäßig, dicht und glatt ist. Gibt es Unregelmäßigkeiten, etwa bei kleinen Rissen im Holz oder bei verarbeiteten Astlöchern, ist Vorsicht geboten.

Ähnlich wie Acrylbadewannen sollten auch Badewannen aus Holz nicht mit scharfen Reinigungsmitteln gereinigt werden, denn diese könnten die Oberfläche beschädigen. Stattdessen genügen Naturseife und ein Mikrofasertuch. In der Regel neigen Holzbadewannen nicht dazu, Seifenränder anzusetzen. Der Grund: Holz lädt sich nicht statisch auf. Nach einem normalen Vollbad genügt in der Regel auch einfaches Ausspülen mit klarem Wasser.

Eine Holzbadewanne hat viele Vorteile

Ist die passende Holzbadewanne aber erst gefunden, bietet sie gegenüber Badewannen aus herkömmlichen Materialien aber zahlreiche Vorteile:

  • Viele Besitzer einer Holzbadewanne schätzen vor allem die geringe Wärmeleitfähigkeit des Materials. Diese führt dazu, dass das Badewasser länger die Temperatur hält.
  • Vom Naturstoff Holz geht eine besonders sinnliche, warme und gemütliche Atmosphäre aus. Darüber hinaus fühlt sich das Material beim Zurücklehnen in der Wanne nicht kalt an.
  • Die verwendeten Materialien sind ökologisch nachhaltig – daher ist auch die Entsorgung einer Holzbadewanne kein Problem.

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