Der Carport: Drei gute Gründe

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Der Carport schützt das untergestellte Fahrzeug vor Sonne, Regen und Schnee, ist meist preisgünstiger als eine Garage und zudem recht flexibel was Standortwahl und Design angeht.

1. Selber machen und Geld sparen

Im Vergleich zu einer Garage ist ein Carport meist die günstigere Alternative. In einfacher Ausführung als Selbstbausatz ist eine solche Unterstellmöglichkeit schon ab rund 800 Euro zu haben. Da für einen Carport weniger Material benötigt wird als für den Bau einer Garage, ist er zudem auch schneller aufgebaut. Versierte Heimwerker können ihren Carport in Eigenleistung leicht selbst errichten - Bausätze gibt es in verschiedensten Ausführungen. Auch auf ein umlaufendes Betonfundament kann verzichtet werden - es werden lediglich punktuelle Verankerungen für die tragenden Stützen benötigt.

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2. Standort und Design sind flexibel

Bei der Standortwahl ist ein Carport recht flexibel. Häufig kann ein Unterstand auch direkt ans Haus angebaut werden. Dabei wirkt ein Carport durch seine offene Bauweise leichter und lässt sich ganz dem Stil des bestehenden Gebäudes anpassen - das schlägt sich dann allerdings im Preis nieder.

3. Das kann ein Carport noch

Ein Carport ist zwar nicht rundum geschlossen, dennoch bietet auch schon ein überdachter Stellplatz einen weitaus besseren PKW-Schutz vor etwa Sturm- oder Hagelschäden als einer unter freiem Himmel. Durch die offene Bauweise kann die Einfahrtshöhe zudem individuell angepasst werden. Das ist besonders praktisch, wenn es um das Unterstellen von Freizeitfahrzeugen wie Wohnmobilen oder Wohnwagen geht.

Aber: Kein abgeschlossener Raum

Ein Carport ist allerdings kein abgeschlossener Raum - dort abgestellte Autos oder andere Gegenstände sind weder vor Vandalismus, Diebstahl oder etwa Marderschäden geschützt. Zudem sind Fahrzeuge und Gerätschaften ungehindert Luftfeuchtigkeit und Temperaturschwankungen ausgesetzt. Auch als zusätzlichen Stauraum etwa für Gartengeräte lässt sich ein Carport nur sehr bedingt nutzen. Zwar bieten immer mehr Modelle einen integrierten Abstellraum oder einen Fahrradunterstand an, dennoch reicht das Volumen meist nicht an die Kapazitäten einer Garage heran.

Meist Baugenehmigung nötig

Baurecht ist Ländersache: Ob für das Errichten des Carports eine Baugenehmigung benötigt wird, ist vom Bundesland abhängig. Auf der sicheren Seite ist, wer beim zuständigen Bauamt nachfragt.


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