Die Krönung des Daches: Mit Dachschmuck Akzente setzen

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Der Hahn als Glücksbringer, ein Schlafwandler zur Deko oder die windrichtungsweisende Wetterfahne: Mit dem entsprechenden Dachschmuck kann das Eigenheim ohne großen Aufwand verschönert werden.

Der Hahn thront stolz auf dem First, die Katze liegt lässig auf der Dachkante: Mit Dachschmuck können Hausherren ihrem eigenen Dach eine ganz individuelle Note verleihen. Das Angebot an Schmuckelementen ist groß.

Dachschmuck, Foto: CREATON AG
Dachschmuck, Dachrinne, Drachen, Foto: Rathscheck Schiefer
Dachschmuck, Firstanfänger, Firstender, Ornamente, Verzierung, Foto: Rimini Baustoffe GmbH
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Neben verschiedenen Tiernachbildungen und weiteren Figuren gibt es Turmkugeln, Turmspitzen, Windrichtungsgeber und Wetterfahnen. Besonders beliebt sind Klassiker wie Firstgockel, Pinienzapfen oder Dachkatze.

Schmuckelemente für das Dach haben eine lange Tradition

Heute dient der Dachschmuck in erster Linie dazu, das Dach zu verschönern und den persönlichen Stil zu unterstreichen. Die Tradition geht jedoch bis in die Antike zurück. Damals verzierten die Menschen ihr Hausdach, um die Götter gnädig zu stimmen. Aufwendig gestaltete Verzierungen deuteten außerdem auf die Herkunft oder den Beruf des Hausbesitzers hin. Im 19. Jahrhundert schmückten Bauern ihr Hausdach mit Tierfiguren wie Hähnen, Adlern oder Fabelwesen. Diese werden als Glücksbringer mit einer besonderen Symbolik angesehen: So gilt der Firstgockel beispielsweise als Behüter des Hauses, der es vor Feuer und Bösem schützt. Früher war der Hahn außerdem ein Symbol für Fruchtbarkeit, das aufgestellt wurde, wenn der erste Sohn im Haus geboren war. Das Pferd hingegen symbolisiert Stärke und Freiheit, während Katze und Eule über dem Haus wachen und es vor Einbrechern bewahren.

Figuren aus Ton, Metall und Co.

Gefertigt werden die Schmuckfiguren aus Ton, Kunstharz oder Metallen wie Zinn oder Kupfer. Die besonders leichten Elemente aus Kunstharz gibt es je nach Größe ab etwa 30 Euro. Wer sein Dach mit einem handgefertigten Unikat, etwa aus Ton, verzieren möchte, muss tiefer in die Tasche greifen: Die Schmuckstücke aus der Töpferei oder handgefertigte Elemente vom Ziegelhersteller kosten schnell mehr als 300 Euro.

Dachschmuck mit nur wenig Aufwand anbringen

Häufig thronen die Figuren direkt auf der Spitze des Vordergiebels beziehungsweise am Firstanschluss oder -abschluss. Es gibt aber auch Modelle zur Befestigung am Dachgrat, auf der Dachkante oder –rinne. Alle lassen sich in der Regel ohne großen Aufwand selbst anbringen. Zunächst müssen die Figuren mit einer Schraube am Ziegel fixiert werden. Um große Zierelemente sicher zu befestigen, empfiehlt es sich, diese noch dazu mit einer Gewindestange mit dem Sparren oder der Holzpfette zu verschrauben. Alternativ können die Figuren auch zusätzlich verklebt werden. In den Figuren-Sets sind bereits alle nötigen Montagemittel enthalten.


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1 Kommentar

Dachschmuck24 am 29.11.2015 13:15

Herzlichen Dank für Ihren tollen Artikel über die verschiedenen Arten von Dachschmuck. Ich denke die Möglichkeiten sind hier toll dargestellt.

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