Frischekick im eigenen Garten

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Ein Whirlpool oder Schwimmbecken im Garten bieten Badespaß für Groß und Klein. Preisgünstiger aber mindestens genauso erfrischend: die Gartendusche.

Eine kurze Auszeit im Garten – im Sommer bietet sich da ein Sprung ins kühle Nass an. Wer keinen Swimmingpool hat, kann sich eine Gartendusche aufstellen oder ein Bad im Whirlpool nehmen.

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Schnelles Abduschen nach einem erfrischenden Bad im Schwimmteich ist kein Problem: Für besseren Stand und höheren Komfort wird die Gartendusche fest auf dem hölzernen Sonnendeck installiert. Foto: Max Knobloch
Wasser, Garten, Außenwhirlpool, Winter
Der Außenwhirlpool aus Zedernholz ist witterungsbeständig und kann im Winter im Garten stehen. Das Wasser kann auf 38 Grad erwärmt werden und somit auch in der kalten Jahreszeit für Entspannung sorgen. Foto: hydropools.de
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In großen Swimmingpools kann man sich nicht nur erfrischen, sondern auch sportlich betätigen. Ein Biofilter verhindert in dem chlorfreien Becken Algenbildung. Foto: swimming-teich.com

Schnelle Erfrischung für zwischendurch: Gartendusche

Gartenduschen sind meist einfach zu installieren: Sie sind entweder mit einem Dreibein ausgestattet, werden mit Erdspießen im Boden befestigt oder fest im Boden montiert. Duschen ohne Bodenplatte können an beliebigen Orten aufgestellt werden. Normalerweise werden sie mit einem Wasserschlauch direkt mit einem fest installierten Wasserhahn verbunden. Die wohl simpelste Lösung für all jene, die über keinen festen Anschluss verfügen: Gießkanne aufhängen, Zugkette daran befestigen und sich vom kühlen Nass berieseln lassen. Praktisch sind Gartenduschen, die das Wasser mit Sonnenenergie oder einem Durchlauferhitzer erwärmen. Letztere Möglichkeit erhöht jedoch auch den Stromverbrauch. Gartenduschen sind bereits ab 20 Euro erhältlich, Luxusvarianten können weit über 1.000 Euro kosten.

Whirlpool auf der Terrasse

Ein Außenwhirlpool kann sowohl im Sommer als auch im Winter für den Wellnessfaktor im Garten sorgen. Jedoch ist diese Art der Erfrischung aufwendiger als beispielsweise eine Gartendusche, denn es wird sowohl ein Zu- als auch ein Ablauf benötigt. In der kalten Jahreszeit kann die Wassertemperatur auf etwa 38 Grad aufgeheizt werden, sodass auch dann einem Bad nichts im Wege steht. Ein Whirlpoolhaus bietet bei Schnee und Kälte zusätzlichen Komfort. Massagedüsen, Lichtspots oder Duftzusätze versprechen ein prickelndes Badevergnügen. Letztere werden in dafür vorgesehene Öffnungen am Whirlpool gegeben. Whirlpools für außen sollten aus witterungsbeständigem Material wie Kunststoff oder Edelstahl bestehen, sie sind ab 4.000 Euro erhältlich.

Swimmingpool im Garten

Swimmingpools versprechen Badespaß und Frischekick. Kleinere Rundbecken mit Metallrahmen und Einlegefolie, die einfach auf den Rasen gestellt werden und für die kein Erdaushub notwendig ist, sind bereits ab 200 Euro erhältlich. Ein großer Swimmingpool im Garten ist Luxus. Wer Bahnen ziehen möchte, muss daher tiefer in die Tasche greifen: Ein gemauerter Pool kann einige zehntausend Euro kosten. Ab rund 100 Kubikmeter Volumen benötigt der zukünftige Swimmingpool-Besitzer eine Genehmigung. Ein Selbstbausatz spart zwar Geld – der Anschaffungspreis liegt bei etwa 3.000 Euro – jedoch ist handwerkliches Geschick gefragt. Um das Wasser zu reinigen, benötigt ein Swimmingpool immer einen Filter, Chlor hält es zusätzlich keimfrei. Eine Alternative sind Schwimmteiche, die auf die Zugabe von Chlor verzichten. Stattdessen reinigen entweder ein Biofilter oder Pflanzen sowie Mikroorganismen im Regenerationsbecken oder in der Regenerationszone das Wasser.


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