Gartenbewässerung: Tipps für die Urlaubszeit

Lesermeinungen:  

(6)

Vor allem im Sommer brauchen Pflanzen im Freien viel Wasser. Für eine gut abgestimmte Gartenbewässerung gibt es zahlreiche Hilfsmittel. Rohrsysteme aus Plastik versorgen den Garten überall mit Wasser. Zeitschaltuhren, Regen- und Feuchtesensoren steuern die optimale Wasserzufuhr elektronisch.

Gartenbewässerung in der Urlaubszeit: Der künstliche Regen kann auch ganz automatisch kommen. Foto: Rainpro Foto: Rainpro

Mühsam Gießkanne um Gießkanne mit Wasser befüllen und  die schwappende Ladung zum nächsten Blumenbeet schleppen, muss heute kein Gärtner mehr: Ausgeklügelte Bewässerungssysteme helfen, das heimische Grün ohne viel Aufwand zu gießen.   

Ein Bewässerungssystem einrichten

Wer einen großen Garten hat, sollte zunächst dafür sorgen, dass das Grundstück mit ausreichend Wasseranschlüssen ausgestattet ist. Hierfür ist kein Installateur nötig.  Ein einziger festinstallierter Wasserhahn im Freien genügt. Mittels einfacher Rohrsysteme aus Plastik können Gärtner das Wasser in den Garten weiterverteilen. Die Rohre werden lediglich ineinander gesteckt und wenige Zentimeter unter der Rasenoberfläche verlegt. Nun kann an jeder beliebigen Stelle ein Wasserhahn oder ein Anschluss für den Rasensprenger angebracht werden. Baumärkte/ bieten Komplettpakete zur Gartenbewässerung mit Rohren, Verbindungselementen und Entnahmevorrichtungen ab etwa 100 Euro an.

Noch bequemer und wassersparender ist die Tropf-Bewässerung. Hier müssen Gärtner gar nicht mehr selbst zum Gartenschlauch greifen. Oberirdisch verlegte Schläuche versorgen Beete, Sträucher oder selbst Pflanzenkübel permanent mit kleinen Wassermengen. Wie viel Wasser abgegeben wird, lässt sich individuell regeln (ab etwa 50 Euro).

Die Gartenbewässerung elektronisch steuern

Sind alle Beete und Rasenflächen an die Wasserversorgung angeschlossen, kann die Gartenbewässerung mit einer Zeitschaltuhr gesteuert werden. Einfache Geräte sind bereits ab zehn Euro erhältlich.

Viele Bewässerungsuhren können jedoch wesentlich mehr, als nur zu einer bestimmten Stunde den Wasserhahn zu öffnen und zu schließen. Sie lassen sich beispielsweise mit einem Regensensor (ab etwa 17 Euro) kombinieren. Fällt eine bestimmte Menge an Niederschlag,  sorgt ein Minicomputer in der Bewässerungsuhr dafür, dass Blumen und Sträucher nicht zusätzlich mit Wasser aus dem Hahn überschwemmt werden.

Einen Schritt weiter geht der Bodenfeuchtesensor (ab etwa 50 Euro). Er misst die Feuchtigkeit  in der Erde und gibt die Information an den Bewässerungscomputer weiter. Dieser startet dann das automatische Gießen nur, wenn der Boden tatsächlich Wasser benötigt. So können Gärtner sicher sein, dass ihre Pflanzen genau die Versorgung bekommen, die sie benötigen: An heißen Tagen viel und an regnerischen Tagen wenig oder gar kein Wasser – ein Service, den nur besonders engagierte Nachbarn mit so großer Zuverlässigkeit hinbekommen.


Ihre Meinung zählt

(6)
3.5 von 5 Sternen
5 Sterne
 
1
4 Sterne
 
3
3 Sterne
 
0
2 Sterne
 
2
1 Stern
 
0
Ihre Bewertung:

Diesen Artikel finden Sie auch in folgenden Themengebieten:

GartenWasserversorgung
Neuen Kommentar schreiben