Glastüren: mehr Tageslicht im Wohnbereich

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Dunkle Flure oder verwinkelte Räume - gerade Wohnbereiche mit geringem Tageslichteinfall profitieren von Glastüren. Bei der Auswahl spielen vor allem Sicherheit und individuelles Design eine wichtige Rolle.

Foto: Prüm Foto: Prüm

Wer sich mehr Helligkeit und Offenheit für die eigenen vier Wände wünscht, sollte über den Einsatz von Glastüren nachdenken. Die Vorteile liegen auf der Hand: Durch ihre Transparenz sorgen Glastüren vor allem bei verwinkelter Architektur oder dunklen Fluren für das zusätzliche Plus an Tageslicht.

Glastüren: Verbinden statt Trennen

Eine Türgestaltung mit Glas bietet sich dementsprechend etwa als Lösung zwischen Flur und Wohnzimmer an. Aber auch als Gliederung zwischen Ess- und Wohnbereich eingesetzt, kann eine Glastür eher verbindend als trennend wirken. Immer häufiger werden Glastüren auch als Außentüren eingesetzt, die dann jedoch besondere Sicherheitsanforderungen erfüllen müssen. Im Allgemeinen schafft der Einsatz von Glastüren durch optimierte Lichtverhältnisse und Transparenz eine freundliche Atmosphäre und lässt Räume optisch größer wirken. 

Sichtschutz: Satiniertes Glas wahrt die Privatsphäre

Eine grundsätzliche Entscheidung bei der Auswahl ist die Frage nach dem verwendeten Glas. Klarglastüren haben den Vorteil der optimalen Lichtdurchlässigkeit, bieten allerdings keinerlei Sichtschutz, sprich: Wer zu tief gehende Einblicke von Besuchern in die Privatsphäre vermeiden will, sollte auf transparente Türen zu Schlafzimmer, Ankleide oder Bad verzichten und sich stattdessen besser für eine andere Glastürvariante mit weniger Durchsicht entscheiden. Geeignete Modelle hierfür sind Türen aus satiniertem Glas, Milchglas oder strukturiertem Glas, beliebt sind aber auch Glastüren mit Motivschliff oder farbigen Gläsern. Auch möglich und eine gute Alternative zu Ganzglastüren sind etwa Rahmentüren mit Glaseinlässen.

Türen aus Sicherheitsglas

Die Bruchsicherheit von Glastüren sollte in jedem Haushalt Priorität haben, denn Türen aus ungesichertem Glas stellen nicht nur für Kinder und Haustiere eine potentielle Gefahrenquelle dar. Ganzglastüren müssen deshalb immer aus Sicherheitsglas gefertigt sein. Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) etwa besitzt durch den besonderen Herstellungsprozess unter Einsatz von Hitze und Druck eine erhöhte Stoß- und Schlagfestigkeit. Zudem zerplatzt es nicht in scharfkantige Scherben, sondern in viele kleine Krümel. Verbund-Sicherheitsglas (VSG) besteht aus zwei Glasscheiben mit dazwischen liegender reißfester Folie. Kommt es zum Bruch, haften die Krümel an der Folie und das Glas hält als Ganzes zusammen.

Spezielle DIN-Normen und Güte-Kennzeichnungen kennzeichnen Glastüren aus qualitativ hochwertigem Material, auf die man beim Kauf achten sollte. Auch die gewissenhafte Montage und regelmäßige Kontrolle von Glastüren sorgt für Sicherheit im Alltag, denn die recht schweren Türblätter können sich im Lauf der Nutzung absenken. Tipp: Mit einem Anruf bei der Hausratversicherung lässt sich übrigens schnell klären, ob eine Glastür im Schadensfall mitversichert ist. 

Der Wasserdampfeffekt

Schmutz ist auf Glas natürlich besonders leicht sichtbar - Wasserdampf macht Verunreinigungen an einer Glastür noch deutlicher. Glastüren in Küche und Bad müssen deshalb in der Regel öfter gereinigt werden. Mit handelsüblichen Glasreinigern, weichen Lappen und einem Fensterabzieher ist das aber schnell erledigt.


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