Holzzaun: Zaunbau wie ein Profi

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Zäune begrenzen das eigene Grundstück und schützen es vor unerwünschten Eindringlingen. Doch ein Zaun soll nicht nur eine Schutzfunktion erfüllen, er soll auch schön anzuschauen sein. Ein Holzzaun bedient beide Aspekte und lässt sich zudem ganz einfach im Do-it-yourself Verfahren setzen.

Die Lattenenden des Holzzaunes sollten spitz oder rund sein, damit Regenwasser ungehindert ablaufen kann. Foto: Gudrun Stolber, www.neuesvonderinsel.blogspot.de Foto: Gudrun Stolber, www.neuesvonderinsel.bl

Verirrt sich der Rauhaardackel des Nachbarn ständig in den Garten und dekoriert das liebevoll gepflegte Rosenbeet um, schafft ein Gartenzaun eine wirkungsvolle Grenze. Für diesen Zweck bietet sich ein offener Holzzaun von bis zu einem Meter Höhe an. Dieser ist schnell gesetzt und sieht dabei auch noch schick aus. Bauen.de erklärt, wie man dabei vorgehen sollte.

Holzarten und ihre Pflege

Im Gegensatz zu Kunststoff-, Draht- oder Metallzäunen fügen sich Zäune aus Holz besser in die natürliche Umgebung ein. Sind Pfosten und Zaun-Elemente allerdings nicht kesseldruck- oder tauchimprägniert, benötigen sie regelmäßigen Schutz gegen die Witterungseinflüsse. Eine Lasur verhindert, dass Feuchtigkeit, UV-Licht oder Schädlinge in das Holz eindringen und dieses zerstören. Die richtige Wahl der verwendeten Holzart trägt ebenfalls für eine längere Lebensdauer bei. Zu den wetterbeständigen Holzarten gehören unter anderem Douglasie, Lärche und Eiche.

Holzzaun: Notwendige Materialien für den Zaunbau

Damit nicht mitten in der Arbeit ein wichtiges Bauteil fehlt, empfiehlt es sich, bereits im Vorfeld alle notwendigen Werkzeuge und Materialien parat zu haben. Für einen niedrigen Lattenzaun, dessen Pfosten ins Erdreich gesetzt werden, benötigt man eine der Länge des geplanten Zaunes entsprechende Menge an:

  • Zaun-Elementen
  • angespitzte Pfosten
  • Bitumen, also Erdpech und Pinsel
  • Zaunhalter
  • Wasserwaage
  • Akkuschrauber
  • zwei Kanthölzer
  • Holzhammer und Zwischenbrett
  • Maßband, Pflöcke, Schnur

Holzzaun bauen: So geht‘s

Beim praktischen Teil des Zaunbaus geht man folgendermaßen vor: Zuerst streicht man die spitzen Pfostenenden, die in das Erdreich gerammt werden, mit Bitumen ein und lässt sie trocknen. Das Erdpech schützt das Holz gegen das Eindringen von Feuchtigkeit. Der Verlauf des Zaunes sollte vermessen und eine Richtschnur zur Orientierung gespannt werden. Wenn man die Zaunelemente an der geplanten Linie entlang legt, lässt sich die Positionen der Pfosten leichter markieren.

Nach diesen Vorbereitungen werden nun die ersten beiden Pfosten mit der spitzen Seite nach unten senkrecht in die vorgesehenen Stellen im Boden geschlagen und mit Hilfe der Wasserwaage ausgerichtet. Der bauen.de-Tipp: Während des Einschlagens das Zwischenbrett auf den Pfosten legen, das verhindert Schäden am Material. An den beiden Pfosten in Höhe der Querlatte des Zaunelements werden nun die Zaunhalter angeschraubt. Ist das Zaunelement zwischen den Pfosten ausgerichtet und von unten mit Kanthölzern abgestützt, kann es an beiden Seiten mit den Zaunhaltern verschraubt werden. Auf dieselbe Weise wird mit den übrigen Zaunelementen verfahren.


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