Jägerzaun: Günstiger Holzzaun zum Zusammenschieben

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Ein Jägerzaun ist nicht nur in der Anschaffung günstig und lässt sich schnell aufbauen, er besitzt daneben eine weitere, ganz spezielle Eigenschaft: Die einzelnen Elemente lassen sich nach dem Ziehharmonika-Prinzip zusammenschieben.

Die kreuzweise verlaufenden Latten sind charakteristisch für den Jägerzaun. Foto: ernstboese/Fotolia.com Foto: ernstboese/Fotolia.com

Früher schützte der Jägerzaun vorwiegend Obst- und Gemüsepflanzen vor Wildtieren, heute gehört er in Deutschland mit zu den beliebtesten Gartenzäunen. Der hölzerne Zaun setzt sich aus halbrunden, kreuzweise verlaufenden Latten zusammen, die an Querbalken befestigt sind. Wegen seiner speziellen Bauweise trägt der Jägerzaun auch die Namen Kreuzzaun. Ein solcher Gartenzaun ist in der Anschaffung vergleichsweise günstig.

Was ist das Besondere an einem Jägerzaun?

Eine Besonderheit des Jägerzauns stellen seine einzelnen Zaunfelder dar: Die vormontierten Elemente lassen sich nach dem Ziehharmonika-Prinzip zusammenschieben. Vorteil der flexiblen Konstruktion: Die Elemente lassen sich schnell und einfach aufbauen und – je nachdem wie stark sie auseinander gezogen sind – in ihrer Höhe variieren.

Verwendete Holzarten

Jägerzäune bestehen meist aus Kiefern- oder Fichtenholz, das während des Herstellungsverfahrens durch Kesseldruckimprägnierung witterungsbeständig gemacht wird. Im Vergleich mit anderen Zaunarten sind Jägerzäune mit einer Höhe von 45 bis etwa 120 Zentimeter recht niedrig.

Aufbau des Jägerzauns

Neben den einzelnen Elementen benötigt man für die Montage des Jägerzauns Querbalken, die sogenannten Riegel. Zum Aufstellen werden die Zaunfelder auf die gewünschte Höhe auseinandergezogen und mit diesen Riegeln verschraubt. Die fixierten Elemente werden später an beiden Seiten an Pfosten aufgehängt, die zuvor im Erdreich – beispielsweise mit Hilfe von Einschlaghülsen – verankert wurden.


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